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  • vom 27.10.2015, 14:17 Uhr

Veranstaltungen

Update: 12.11.2015, 11:56 Uhr

Impressionen von der Diskussionsveranstaltung

Sterbehilfe – Prinzipien und Barmherzigkeit


Die neue Veranstaltungsreihe "future ethics - Diskursraum der offenen Gesellschaft" soll gesellschaftlich virulente ethische Fragen aufgreifen und offen diskutieren.  Die erste Veranstaltung widmete sich der Frage, was "Sterben in Würde" bedeutet. Im Bild die Initiatoren der Diskussionsreihe: Michael CHALUPKA, Direktor der Diakonie Österreich (li.)<br />Wolfgang RIEDLER, Geschäftsführer der Wiener Zeitung (re.) mit dem Event-Verantwortlichen der Wiener Zeitung Wolfgang Renner.  Dazu luden sie drei Experten zum Gespräch: Prof. Dr. Alois BIRKLBAUER, Abteilungsleiter am Institut für Strafrechtswissenschaften der Johannes Kepler Universität Linz,  Dr. Christina GREBE, Fachärztin für Palliativmedizin am Salzkammergut-Klinikum und Vorsitzende des Landesverbands Hospiz OÖ sowie  Prof. Dr. Ulrich KÖRTNER, Institutsvorstand des Instituts für Systematische Theologie und Religionswissenschaft der Universität Wien und Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie.  Michael Chalupka begrüßte die Gäste an einem "historischen Ort" als Diskursraum und betont, dass sich die Diakonie an der öffentlichen Diskussion zu ethischen Fragen beteiligen möchte.  Dr. Wolfgang Riedler begrüßt seitens der Wiener Zeitung und weist auf den öffentlichen Auftrag hin, den die Wiener Zeitung hat.  "Und dieser öffentliche Auftrag bedeutet auch, sich an Themen heranzuwagen, die nicht so populär sind", sagte Riedler.  Die Wiener Zeitung scheut sich nicht, tabubelastete Themen anzusprechen.  Die Diskussion wurde moderiert vom stellvertretenden Chefredakteur der Wiener Zeitung, Dr. Walter Hämmerle.  Eingangs skizzierte Prof. Dr. Alois BIRKLBAUER die rechtliche Situation in Österreich.  Dr. Christina GREBE erzählte über die Realität in der Palliativmedizin aus.  und weist im Laufe des Gesprächs darauf hin, dass das wichtigste oft das Gespräch mit den Patienten über ihre Ängste ist. - © Simon Rainsborough  Prof. Dr. Ulrich KÖRTNER wies darauf hin, dass der Informationsbedarf auch im Gesundheitsbereich noch groß sei. Und dass die Menschen statt abstrakten Lebensprinzipien geschützt werden müssen.  Das Publikum war aufmerksam und intressiert.   - © Fotos: Simon Rainsborough                                                       - © Fotos: Simon Rainsborough 



  • Sehenswert (7)





  • "future ethics. Diskursraum der offenen Gesellschaft". Die neue Diskussionsreihe der Wiener Zeitung gemeinsam mit der Diakonie Österreich.

Die Wiener Zeitung und die Diakonie Österreich luden am 3. November zur ersten Veranstaltung im Rahmen der neuen Reihe "future ethics - Diskursraum der offenen Gesellschaft". Mit dieser Reihe sollen gesellschaftlich virulente ethische Fragen aufgegriffen und offen diskutiert werden.

Sterbehilfe – Prinzipien und Barmherzigkeit

Was bedeutet "Sterben in Würde"? Zunächst: ein Sterben ohne Schmerzen, mit guter Pflege und palliativmedizinischer Versorgung. Darüber herrscht Konsens. Der Rest ist hochgradig umstritten: Heißt Sterben in Würde, das Recht auf Leben soll geschützt werden, auch in der letzten Phase? Soll wer sterben will, auch sterben dürfen? Wie steht es um die Verbote der verschiedenen Formen von Sterbehilfe? Wie strikt sollen sie gelten? Die Debatte ist eine breite und komplexe. Und sie wird emotional geführt. Die Podiumsdiskussion nimmt sich einen Ausschnitt vor und fragt mit Blick auf tragische Einzelfälle: Welche Bedeutung kommt dem Gewissen zu, welchen Spielraum soll es für Gewissensentscheidungen geben? Wie kann in existenziellen Konfliktfällen der Barmherzigkeit Genügen getan werden, braucht es eine Neugestaltung des § 78 Strafgesetzbuch, der die Beihilfe zum Suizid verbietet?


Termin: Dienstag, 3. November 2015 19:00 - 20:30 Uhr
Ort: Albert Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Begrüßung:
Michael CHALUPKA, Direktor der Diakonie Österreich, Wien
Wolfgang RIEDLER, Geschäftsführer, Wiener Zeitung, Wien

Am Podium:
Alois BIRKLBAUER, Professor und Abteilungsleiter, Institut für Strafrechtswissenschaften, Johannes Kepler Universität Linz
Christina GREBE, Fachärztin für Palliativmedizin, Salzkammergut-Klinikum und Vorsitzende des Landesverbands Hospiz OÖ
Ulrich KÖRTNER, Professor und Institutsvorstand, Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft, Universität Wien und Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie, Wien

Moderation:
Walter HÄMMERLE, stv. Chefredakteur, Wiener Zeitung, Wien



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2015-10-27 14:19:40
Letzte Änderung am 2015-11-12 11:56:42

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