Wien. Lüttich (französisch: Liege) ist das kulturelle Zentrum der Wallonischen Region Belgiens, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und des Bistums Lüttich. "Als Stadt mit 194.054 Einwohnern liegt Lüttich am Zusammenfluss von Ourthe und Maas unweit der Städte Maastricht in den Niederlanden und Aachen in Deutschland", ist in der Online-Enzyklopädie Wikipedia nachzulesen.

Der Tatort des Blutbades am Dienstag mit vier Toten war der Place Saint-Lambert. "Bis zur Revolution im Jahre 1794 wurde dieser Platz komplett von einer großen Kathedrale eingenommen, die Maria und dem Sankt Lambertus, der hier ungefähr 705 ermordet wurde, geweiht war. Die Stellen der Mauern werden heutzutage mittels Metallpfeiler gezeigt und der alte Plan wurde in den Steinbodenbelag verarbeitet", heißt es auf dem Online-Portal http://www.charlzz.com.

Die wallonische Metropole, inmitten lieblicher Hügel und Täler gelegen, ist eine alte Bischofsstadt, die sich überschnell zur Stahl-und Kohleindustriemetropole entwickelt hat, berichtet http://www.belgien-citygui.de, und weiter: "Lüttich glänzt mit einem wunderbaren Zentrum mit großen, historischen Gebäuden, unzähligen uralten Kirchen, schönen historischen Straßen, Gassen, belebten, bunten Plätzen mit Straßencafes und französischem Flair. Lüttich beherbergt große Kunstschätze in zahlreichen Museen."

Lüttich ist nach Antwerpen die wasserreichste Stadt in Belgien. Ein großer Teil der Stadt ist eine Insel, der Binnenhafen der zweitgrößte Europas. "Und nicht zu vergessen: In Lüttich wurde die Pommes erfunden!", schreibt belgien-citygui.de. Aus der Stadt stammt u.a. der Schriftsteller George Simenon, Autor der Geschichten von Kammisar Maigret.