Wien. In der Wiener Stadthalle regiert bald das ultimative Musik-Großevent des heurigen Jahres - der Song Contest. Die Stadt überlässt dem ORF ab kommender Woche sukzessive die prominente Veranstaltungslocation. Was nicht bedeutet, dass dort bis Ende Mai ausschließlich wettgesungen wird. Denn erst ab 15. Mai ist der ESC quasi Alleinherrscher im Hallenkomplex.

ine offizielle Übergabe an den Veranstalter wird es nicht geben, wie Stadthallen-Geschäftsführer Wolfgang Fischer am Mittwoch betonte. Man stehe auch jetzt schon in ständigem Kontakt mit dem ORF, die dort maßgeblichen Verantwortlichen seien bereits häufig im Haus. Ab kommender Woche wird jedoch auch in technischer Hinsicht mit der Besiedlung begonnen.

Start nach "Unheilig"

Zunächst wird die große Halle D in Angriff genommen. Dort werden sich am kommenden Montag noch die auf finaler Tournee befindlichen Unheilig von den Fans verabschieden. Unmittelbar danach beginnen die ersten Schritte der ESC-Einrichtungsarbeiten. Wobei auch die Stadthalle selbst schon tätig geworden ist, wie versichert wurde. Modernisiert wurden etwa VIP-Bereiche, LED-Technik und Sanitäranlagen.

Bis zum 15. Mai werden laut Fischer Stück für Stück alle der (insgesamt sechs Hallen, Anm.) übernommen. Zuvor gibt es jedoch auch noch Programm, also zum Beispiel James Last am 23. April oder Max Raabe am 4. und 5. Mai. Die Vorbereitungen laufen jedenfalls so wie vereinbart: "Wir sind finanziell völlig im Rahmen und liegen auch im Zeitplan", beteuerte der Stadthallenchef.

Beim 60. Song Contest werden 40 Länder um den Sieg rittern. Das Finale findet am 23. Mai statt. Die Zeit des großen Zitterns beginnt für das Gros der Teilnehmer aber schon früher - nämlich in den Semifinali. Diese gehen am 19. und 21. Mai über die Bühne von Wiens größtem Konzerthaus.