Wien. Die Zahl der Spitalsaufenthalte stagniert, deutlich zugenommen haben in den letzten Jahren tagesklinische Behandlungen - vor allem von Augen- und Krebserkrankungen. Das geht aus der Spitalsentlassungs-Statistik der Statistik Austria hervor.

Die Ausgaben für die stationäre Versorgung machten im Jahr 2012 40,5 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben aus. Die Ausgaben für den stationären Bereich sind von 2002 bis 2012 um 58,6 Prozent von 8,7 auf 13,8 Milliarden Euro (von einem BIP-Anteil von 3,9 auf 4,3 Prozent) gestiegen. Seit 2009 ist der BIP-Anteil der stationären Versorgung unverändert. Insgesamt lagen die Gesundheitsausgaben 2013 bei 10,7 Prozent des BIP - um 0,1 Prozentpunkte unter 2009.