(irr) Heute ein Kinderstar, morgen ein Wrack: Fälle wie Drew Barrymore lehren, dass auf einen frühen Einzug ins Showbusiness nicht selten ein Drogenentzug folgt. So übel die Dynamik, so lukrativ kann doch auch sie für das Business sein: Weil es dem "Playboy" für kolportierte 750.000 Dollar gelang, die auch an Skandalen reiche Lindsay Lohan (25) zur Entblätterung zu überreden, stößt die Jänner-Ausgabe des Hefts schon jetzt auf reißenden Absatz - jedenfalls laut Herausgeber Hugh Hefner.

Das Kainsmal der Delinquentin prangt nicht von ungefähr auf Lohans Stirn: Die Tochter eines US-Börsenmaklers, die schon als Kleinkind vor der Kamera stand und später vornehmlich in Disney-Produktionen reüssierte, macht seit 2006 auch juristisch von sich reden. Diebstahl, Alkohol und Drogen zeitigten nicht nur Gefängnisaufenthalte, sondern zuletzt auch Sozialdienst im Leichenschauhaus. In diesem morbiden Kontext stehen die "Playboy"-Fotos freilich nicht: Lohan wird wie Marilyn Monroe inszeniert. Ob dies durch "Misfits", den letzten Film der früh verstorbenen Diva motiviert ist, wurde nicht kolportiert.