Cartagena/Santiago de Chile. Die lateinamerikanische Pazifik-Allianz hat die Abschaffung vom Zöllen für den Großteil des Handels zwischen Kolumbien, Chile, Mexiko und Peru beschlossen. Die Staatschefs der vier Mitgliedsstaaten vereinbarten am Montag bei einem Gipfeltreffen im kolumbianischen Cartagena de Indias, dass dies für 92 Prozent der ausgetauschten Produkte gelten soll.

  Die restlichen acht Prozent, hauptsächlich Agrarprodukte, sollen in einer Frist von 17 Jahren stufenweise einbezogen werden, heißt es im Protokoll, das die Präsidenten Juan Manuel Santos (Kolumbien), Sebastian Pinera (Chile), Enrique Pena Nieto (Mexiko) und Ollanta Humala (Peru) unterzeichneten. Nur Zucker soll von dem Freihandelsabkommen ausgeschlossen bleiben.

  Der genaue Termin der Inkraftsetzung des Abkommens hängt von der Ratifizierung in den nationalen Parlamenten der Unterzeichnerstaaten ab.

  Die Präsidentin von Costa Rica, Laura Chinchilla, hat ihrerseits in Cartagena einen Fahrplan zum vollen Eintritt des zentralamerikanischen Staates in die Allianz bis 2015 unterzeichnet.