Genf. Vor mehr als 2000 Jahren listete der griechische Dichter Antipatros von Sidon die sieben prachtvollsten Bauwerke seiner Zeit auf. Übrig geblieben sind von diesen nur noch die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Alle anderen Weltwundern der Antike fielen dem Lauf der Zeit, den Kriegen oder  den Naturkatastrophen zum Opfer. Doch auch heute fehlt es nicht an wunderbaren Bauten und Naturerscheinungen.

2007 kürte die von dem Schweizer Abenteurer Bernard Weber ins Leben gerufene Initiative "New 7 Wonders of Nature" in Anlehnung an die Sieben Weltwunder der Antike sieben "neue Weltwunder". Auf die Liste der bemerkenswerten Bauwerke der Menschen schafften es die Chinesische Mauer, die Felsenstadt Petra in Jordanien, die peruanischen Inka-Ruinen Machu Picchu, das Kolosseum in Rom, das Grabmal Taj Mahal in Indien, die Christus-Statue in Rio und die Ruinenstätte Chichen Itza auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan.

Die  Organisation sammelte zunächst die Nominierungen über das Internet und wähle daraus den Spitzenreiter aus.  Weltweit konnten Interessierte per Telefon, SMS oder soziale Internet-Netzwerke ihre Meinung kundtun.


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Website: new7wonders.com
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Naturwunder

Auf die neuen Weltwunder folgten 2011 die sieben Naturweltwunder: dazu zählen der Amazonas-Regenwald, die Halong-Bucht in Vietnam, die Iguazu-Wasserfälle, die südkoreanische Jeju-Insel, die indonesische Komodo-Insel, der unterirdische Fluss von Puerto Princesa auf den Philippinen und der Tafelberg im südafrikanischen Kapstadt. Mit der Abstimmung will man Wertschätzung für die natürliche Umgebung zeigen und die außergewöhnlichsten Stätten der Erde feiern.

New7Wonders war 2001 von dem Dokumentarfilmer Bernard Weber gegründet worden, einem aus der Schweiz stammenden Kanadier. Als nächstes will er die sieben schönsten Städte der Welt küren.