Unterschiedlicher könnten Meinungen nicht sein. Gehen oder bleiben?

Dossier
Brexit

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt.

Ranking

London ist nicht mehr wichtigster Finanzplatz1

London/Wien. New York hat London laut Global Financial Centres Index als führendes Finanzdienstleistungszentrum vom Platz eins verdrängt. Dieser Index wurde am Mittwoch von der Analysefirma Z/Yen und dem China Development Institute veröffentlicht. Zürich, Amsterdam, Frankfurt, Wien und Mailand sind im Ranking nach oben geklettert... weiter




Boris Johnson kann es nicht lassen. - © reuters

Boris Johnson

Hard Brexit, Soft Brexit oder No Deal?8

  • Die Zersplitterung der britischen Konservativen schreitet weiter voran.

London. (ast/reu) Bei den britischen Tories tun sich einige Gräben auf: Die Lager für einen weichen, harten oder gar keinen Brexit scheinen unversöhnlicher denn je. Auch die Premierministerin selbst, Theresa May, spaltet die Parteikollegen. Aber auch Ex-Außenminister Boris Johnson polarisiert mal wieder mit Sticheleien gegen die Premierministerin... weiter




Anti-Brexit-Kundgebung vor dem Unterhaus in London. - © APAweb/AP, Augstein

Großbritannien

Polizei rüstet sich für harten Brexit12

  • Innenminister Javid befürchtet Unruhen und Gewalt.

London. Die britische Polizei bereitet sich laut einem Zeitungsbericht auf Unruhen im Falle eines EU-Austritts ohne vorherige Verhandlungslösung vor. Befürchtet werde, dass Engpässe bei Lebensmitteln oder anderen Gütern zu "verbreiteten Unruhen" führen könnten, zitierte die "Sunday Times" aus einem internen Dokument des nationalen... weiter




Brexit-Minister Raab skizzierte die Folgen einer ungeregelten Trennung. - © reu/Peter Nicholls

Brexit

To deal or not to deal?3

  • Großbritannien legt Pläne für EU-Austritt ohne Abkommen vor.

London/Brüssel. (czar/reu) Es ist ein ungeliebtes Szenario. Ein Brexit-Abkommen wäre beiden Seiten denn auch lieber als ein ungeregelter Austritt aus der EU, wird sowohl in London als auch in Brüssel immer wieder betont. Doch die Wahrscheinlichkeit eines "No deal" wächst mit jeder Verhandlungswoche, die keinen Durchbruch in den Gesprächen bringt... weiter




Der Dienstleistungssektor - hier das Londoner Park Plaza Hotel - benötigt die Arbeitnehmer aus der EU. - © Fæ - CC 3.0

Brexit

Regierung will EU-Arbeitnehmer im Land halten6

  • 2,3 Millionen sind in personalintensiven Branchen beschäftigt.

Die britische Regierung dürfte auf die Sorgen von Unternehmern reagieren, die eine Abwanderung zahlreicher Arbeitnehmer nach dem endgültigen Brexit befürchten. Laut einem Bericht des Daily Telegraph Montag sollen EU-Bürger selbst im Falle eines Brexit ohne Abkommen in Großbritannien bleiben dürfen. Entsprechende Richtlinien will die Regierung laut... weiter




Brexit - Ist er es wert? - © APAweb/Reuters, Yves Herman

Brexit

Umfrage: Hälfte der Briten für neue Abstimmung11

  • 48 Prozent wären laut Sky News für einen Verbleib in der EU.

London. Die Hälfte der Briten will einer Umfrage zufolge ein Referendum darüber, ob das Land mit oder ohne Abkommen aus der Europäischen Union austreten oder doch in ihr verbleiben sollte. 40 Prozent sprachen sich dagegen aus. Bei einem solchen Votum wären dem Sender Sky News zufolge 48 Prozent für einen Verbleib in der EU... weiter




Boris Johnson verlässt Downing Street 10. Er könnte zurückkommen... - © AFPVideo

Großbritannien

Kommen und Gehen in der Regierung6

  • Außenminister Boris Johnson trat zurück.

Kaum hat  Premierministerin Theresa May einen Nachfolger des bisherigen Brexit-Ministers David Davis ernannt, kommt ihr der Außenminister abhanden. Am Morgen wurde der 44-jährige Dominic Raab, bisher Staatssekretär im Bauministerium, zum Minister für den EU-Austritt befördert. Am Nachmittag demissionierte dann Außenminister Boris Johnson... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Totalversagen44

Es hat etwas von einer griechischen Tragödie, was sich auf den Britischen Inseln abspielt. Das jüngste Chaos der Regierung von Theresa May steht dafür sinnbildlich. Und dieses Urteil gilt völlig unabhängig, auf welcher Seite des Kanals sich der Beobachter befindet. Wer dabei Schadenfreude empfindet - etwa nach dem Motto: Geschieht ihnen schon recht... weiter




London

"Nur zwei alkoholreiche Mittagessen"

  • "Sunday Times": Sponsor der "Leave.EU"-Kampagne traf russische Regierungsbeamte.

London. Die Kampagne der Brexit-Befürworter "Leave.EU" hatte offenbar engere Verbindungen zu Russland als bisher bekannt. Mehrere am Sonntag in der "Sunday Times" veröffentlichte E-Mails zeigen, dass die Anti-EU-Kampagne des ehemaligen Ukip-Sponsors Arron Banks und seines Mitarbeiters Andy Wigmore Kontakt mit russischen Regierungsbeamten... weiter




"Sie müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass es einen Zusammenbruch geben könnte, okay?", sagte Boris Johnson. - © APAweb / AP, Natacha Pisarenko

Brexit

"Zusammenbruch" für Johnson vorstellbar16

  • Der britische Außenminister äußerte zudem Bewunderung für US-Präsident Trump.

London. Der britische Außenminister Boris Johnson rechnet offenbar mit einem Scheitern der Brexit-Verhandlungen. Bei einem Treffen mit konservativen Politikern sagte Johnson laut einem am Freitag geleakten Ton-Dokument, dass auch ein "Zusammenbruch" der nun "viel kämpferischen" Verhandlungen nicht ausgeschlossen sei... weiter




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Theresa May

Britischer Boulevard schäumt: Macron und Tusk "dreckige Ratten"

EU-Fans haben es in London derzeit nicht leicht. - © reuters/McKay London/Salzburg. "Schmalspur-Gangster", "dreckige Ratten": Mit Beschimpfungen europäischer Politiker und scharfer Kritik am Umgang mit... weiter




Brexit

Durchhalte-Appell mit doppeltem Union Jack

Nach dem Debakel von Salzburg wandte sich May in einer Rede an die Briten. - © reuters/Taylor London. Gleich zwei Union-Jack-Fahnen hatte Theresa May trotzig hinter sich an der Wand, als sie gestern in No. 10 Downing Street ganz ohne Vorwarnung... weiter




EU-Gipfel

Im Schneckentempo zu Ergebnissen

Geredet wurde viel miteinander, doch das Ergebnis des informellen Salzburg-Gipfels ist eher dürftig ausgefallen. Im Bild (v. l. n. r.): die Regierungschefs Luxemburgs, Großbritanniens, Österreichs und der Slowakei, Xavier Bettel, Theresa May, Sebastian Kurz und Peter Pellegrini. - © reu Salzburg. Mit einer Liebeserklärung ging es zu Ende. Nachdem das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Salzburg abgeschlossen war... weiter




EU-Gipfel

Uneinigkeit in den großen Fragen

Informal meeting of EU leaders in Salzburg - © APAweb / Reuters, Lisi Niesner Salzburg. Bewegung in Gesprächen mit nordafrikanischen Ländern, eine mögliche Einigung beim Ausbau des Außengrenzschutzes und der Grenzschutzagentur... weiter




EU-Gipfel

Salzburger Kompromisssuche

Demonstration amRande des EU-Gipfels. - © apa/Neumayr Salzburg Der Erste war Antonio Costa. Der portugiesische Premierminister eröffnete den Ankunftsreigen auf dem Salzburger Flughafen... weiter




EU-Vorsitz

Gleichschritt zwischen Rom und Wien in Sachen Migration

Italiens Premier Conte und Kanzler Kurz schreiten die Carabinieri-Ehrenkompanie beim Palazzo Chigi in Rom ab. - © afp/Vincenzo Pinto Rom/Wien. (apa) Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag seine "Tour de capitales" vor dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs... weiter




Brexit

Tusk fasst Brexit-Gipfel im November ins Auge

Brüssel. Die EU-Staats- und Regierungschefs werden in Salzburg über die Möglichkeit eines Brexit-Sondergipfels im November beraten... weiter




Maßnahmen

EU-Kommission bereitet Notgesetze für den harten Brexit vor

20180917brexx - © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas Wien/Düsseldorf. Die EU-Kommission bereitet sich ganz konkret auf den Notfall eines harten Brexit vor - und zwar im Bereich Finanzmarktregulierung... weiter




Theresa May

"Mein Deal - oder kein Deal"

- © ap/Dunham London. Die britische Premierministerin Theresa May fordert die Brexit-Hardliner in den eigenen Reihen zur Gefolgschaft auf: Ein geregelter Austritt... weiter





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