Unterschiedlicher könnten Meinungen nicht sein. Gehen oder bleiben?

Dossier
Brexit

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt.

Nach der Zuspitzung des Brexit-Streits in London beschäftigt sich der EU-Gipfel am Donnerstag noch einmal mit den britischen Austrittsplänen. - © APAweb / AFP, OLIVIER HOSLET

Brexit

"Gespräche in letzter Minute"1

  • Tusk und May wollen gemeinsam den Kritikern des Brexit-Deals den Wind aus den Segeln nehmen.

Berlin. Im Ringen um die Verabschiedung des Brexit-Abkommens in Großbritannien hat EU-Ratspräsident Donald Tusk ein Sondertreffen mit Premierministerin Theresa May angekündigt. Er werde May noch vor Beginn des EU-Gipfels am Donnerstagnachmittag zu "Gesprächen in letzter Minute" treffen, teilte Tusk im Kurzbotschaftendienst Twitter mit... weiter




Als Widerstand gegen einen Tyrannen, als Befreiung aus den Fesseln eines dumpfen Kolosses haben die Vertreter des EU-Austritts das Ergebnis des Referendums damals gefeiert. - © adobe stock/Ezio Gutzemberg

Brexit

Großbritannens Sehnsucht nach Isolation46

  • Die Ablehnung der EU liegt auch daran, dass die Insel ihren globalen Bedeutungsverlust nicht verkraftet.

London/Wien. Im Norden von Europa, jenseits des Ärmelkanals, liegt das große Königreich. Sprechen seine Bewohner von Europa, dann reden sie von "The Continent" - Teil davon ist man nicht, wollte man nie sein. Wozu auch, die Briten hatten ihr eigenes Imperium, es erstreckte sich von Kanada bis Indien... weiter




Jacob Rees-Mogg.  - © reuters/Nicholls

Großbritannien

Wer will was im Brexit-Streit? Die Lager im britischen Parlament9

  • Will sie ihr Austrittsabkommen durchs Parlament bringen, muss die britische Regierung noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

London. Die britische Premierministerin Theresa May braucht 320 Stimmen im Parlament in London, damit ihr Brexit-Abkommen sicher ratifiziert wird. Derzeit sieht es nicht so aus, als könne sie genügend Abgeordnete von ihrem Deal überzeugen. Grob gerechnet muss May rund 100 Abgeordnete auf ihre Seite ziehen oder doppelt so viele zu einer Enthaltung... weiter




Bekommt May das Brexit-Abkommen durch das Unterhaus, würde dies wohl als "Wunder von Westminster" in die britische Parlamentsgeschichte eingehen. - © APAweb / AFP, Isabel INFANTES

Großbritannnien

Harte Folgen bei hartem Brexit20

  • Bekommt Theresa May das Brexit-Abkommen am Dienstag nicht durch das Parlament, droht Chaos.

London. Theresa May wird zwar nachgesagt, sie mache sich nichts daraus, wenn jemand sie nicht leiden könne. Doch was die britische Premierministerin gleich zu Anfang dieser Woche im Parlament erleben musste, dürfte ihr kaum gefallen haben. Mehrere Niederlagen im Zusammenhang mit der Debatte über das von ihr befürwortete Brexit-Abkommen lassen wenig... weiter




Sehr friedlich dürfte der Advent für May nicht werden. - © afp/B. Stansall

Brexit

Theresa May kämpft beim Brexit an allen Fronten4

  • Ein Rechtsgutachten zum Brexit-Deal verstärkt den Widerstand im britischen Parlament. Es geht wieder einmal um die irische Grenze.

London. "63 Minuten Chaos" - die charakteristischen, übergroßen Buchstaben nehmen am Mittwoch die halbe Titelseite des britischen Boulevardblatts "Daily Mirrow" ein, darunter das Gesicht von Premierministerin Theresa May. "Erniedrigend" sei ihre Rede vor dem Parlament gewesen, ihre Autorität sei "in Stücke gerissen"... weiter




Paul Schmidt ist Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE). Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Ein zweites Referendum bitte!7

  • Lehnt das britische Unterhaus das EU-Austrittsabkommen ab, wäre eine neuerliche Volksabstimmung ein gangbarer Weg.

Keine Frage. Der EU-Austrittsvertrag mit Großbritannien ist ein höchst professionell verhandeltes Abkommen. In einer unmöglichen Situation ein wahrscheinlich bestmögliches Abkommen, um einen geordneten Ablauf des Brexit sicherzustellen. Es wäre dennoch übertrieben, die Vereinbarung ein "diplomatisches Meisterstück" zu nennen... weiter




Am 11. Dezember entscheiden die britischen Parlamentarier über Zustimmung zum oder Ablehnung des Brexit-Deals von Theresa May mit der EU. - © APAweb / Reuters, Toby Melville

Brexit-Deal

Fehlstart für britische Regierung in Brexit-Debatte9

  • Die Zustimmung des Parlaments scheint fraglicher denn je. Vier weitere Tage mit Debatten stehen bevor.

London. Nach dem Fehlstart in die Debatte über das Brexit-Abkommen stehen der britischen Premierministerin Theresa May turbulente Tage bevor. Die Diskussionen zogen sich am Dienstag bis tief in die Nacht hinein. Zuvor musste die Regierung mehrere Niederlagen einstecken. Eine Mehrheit für das Abkommen bei der Abstimmung am 11... weiter




Demonstrationen für ein zweites Referendum gibt es in London immer häufiger. Auch in der Politik gewinnt der Vorschlag an Boden. - © picturedesk.com/A. Olmos/Eyevine

Brexit

Das Ende muss nicht der Brexit sein6

  • Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs befeuert die Debatte: Ein Exit vom Brexit ist möglich.

Für den Fall, dass die Briten doch in der Europäischen Union bleiben wollen, können sie die Entscheidung zum Brexit einseitig zurückziehen - die Zustimmung der verbliebenen 27 Mitgliedstaaten brauchen sie dafür nicht. Das hat der Generalstaatsanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Manuel Campos Sanchez-Bordona, am Dienstag verkündet... weiter




May steht innenpolitisch stark unter Druck wegen der am Sonntag von den übrigen 27 EU-Staaten angenommenen Austrittsvereinbarung. Am 11. Dezember stimmt das Unterhaus über den Brexit-Vertrag ab. - © APAweb/REUTERS/Parbul TV

Brexit

Handelsminister ortet Stimmungswandel5

  • Umfragen ergeben eine deutliche Verschiebung hin zur Unterstützung des Abkommens.

London. Der britische Handelsminister Liam Fox macht einen Stimmungswandel in der Bevölkerung zugunsten des von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Brexit-Vertrags aus. Wenn man sich die Umfragen anschaue, so gebe es eine deutliche Verschiebung hin zur Unterstützung des Abkommens, sagte Fox am Freitag im BBC-Rundfunk... weiter




Die Proteste der EU-Befürworter und -Skeptiker lösen einander ab. Die Unsicherheit in London bleibt. - © reu

Großbritannien

Hoffen auf den Brexit-Profit1

  • Für Bankenstandorte wie Frankfurt wird sich der EU-Austritt Großbritanniens als lukrativ erweisen.

London/Brüssel. Es ist eine Situation, in der niemand gewinnt. So stellen etliche EU-Politiker den nahenden Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft immer wieder dar. Die Freude über die Unterzeichnung des Trennungsabkommens vor einer knappen Woche war dementsprechend verhalten; und ob das Parlament in London die Vereinbarung annimmt... weiter




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Finanzbranche

Brexit-Abstimmung sorgt für Verunsicherung an den Börsen

London/Frankfurt. Die Unsicherheit vor der Brexit-Abstimmung hat am Montag zusammen mit schwachen Wirtschaftsdaten aus China über den Börsen in Europa... weiter




Finanzbranche

Brexit führt zu Exit

Der französische Versicherer AXA verlagert Teile des Geschäfts wegen des Brexit von London nach Dublin. Von der irischen Hauptstadt aus sollen künftig... weiter




Historie

Kein "Arthur" in Sicht?

20190115brexit2 - © APAweb, afp, Oli Scarff Großbritannien macht dieser Tage eine Verfassungskrise durch, ein Kräftemessen zwischen der "mother of parliaments" und der zentralistisch regierenden... weiter




Brexit

"No Deal wäre nationaler Selbstmord"

Allen Warnungen zum Trotz sehen viele Briten kein Problem in einem ungeregelten EU-Austritt. - © afp/Akmen London. (red/dpa/apa) Es war ein Brief zum Abschied, den die Präsidenten von EU-Rat und EU-Kommission, Donald Tusk und Jean-Claude Juncker nach London... weiter




Wirtschaft

Milliardenkosten bei "Hard Brexit"

20190113brexit - © APAweb, Reuters, Simon Dawson Berlin/Brüssel. Ein ungeregelter Brexit würde nicht nur Großbritannien hart treffen, sondern auch die verbleibenden 27 EU-Mitglieder und deren... weiter




Großbritannien

Desperate Brexiteers

Peter Hargreaves hat sich immer wieder für einen No-Deal-Brexit starkgemacht. Jetzt befürchtet er einen Verbleib in der EU. - © reutes London. Was macht man mit seinem Geld, wenn man ein Vermögen von mehr als drei Milliarden Pfund besitzt? Den dritten Privatjet kaufen... weiter




Jeremy Corbyn

Einsam für den Austritt

- © REUTERS London. Kurz vor dem großen Entscheid in Westminster wollen die meisten Labour-Anhänger vom Brexit nichts mehr wissen... weiter




EU-Austritt

Für Juncker ist Brexit "Tragik ohne Notwendigkeit"

Bukarest/Brüssel. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat den Austritt Großbritanniens mit 30. März 2019 als "tragisches Ereignis" bezeichnet... weiter




Großbritannien

Harte Folgen bei einem harten Brexit

BRITAIN-GERMANY-EU-POLITICS-BREXIT-MUSIC - © APAweb, AFP, Adrian Dennis Brüssel. Großbritannien und die Europäische Union breiten sich auf einen Brexit ohne Austrittsabkommen vor. Die Kommission veröffentlichte in Brüssel... weiter




Großbritannien

Die Nutznießer des Brexit

"Kunden fragen viel mehr Platz an": Der Lagerhallenbetreiber NX Group profitiert von der Sorge über den No-Deal-Brexit. - © afp/Oli Scarff London. (afp) Die Ängste rund um den bevorstehenden Brexit sind für Neil Powell eine "gute Nachricht". Seine riesige Lagerhalle im Zentrum Englands... weiter




Brexit

Westminster ändert Spielregeln im Brexit-Poker

Theresa Mays Plan, das Parlament so lange abstimmen zu lassen, bis es ja sagt, ist durchkreuzt. - © afp/pru/Ho London/Wien. Die britische Premierministerin hat viele Gespräche geführt in den vergangenen Tagen. Mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker... weiter





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