• vom 14.03.2018, 06:00 Uhr

100 Jahre Republik - Chronik


14.3.2003

Ein Panda kommt selten allein




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Ein Panda kommt selten allein

Ein Panda kommt selten allein© APAweb / Roland Schlager / picturedesk.com Ein Panda kommt selten allein© APAweb / Roland Schlager / picturedesk.com

Einen Großen Panda unter seinen Schützlingen zu haben, das ist wohl der Traum eines jeden Zoodirektors. Denn in Europa gibt es die schwarzweißen Publikumslieblinge nur in sechs Zoos zu bewundern. Für den Leiter des Tiergartens Schönbrunn, Helmut Pechlarner, ging dieser Traum am 14. März 2003 gleich doppelt in Erfüllung – und zwar in Gestalt des Panda-Pärchens Yang Yang und Long Hui. Vorausgegangen waren intensive Verhandlungen und langfristige Verträge mit der Volksrepublik China.

Um den beiden Pandas größtmöglichen Komfort zu ermöglichen, wurde die ehemalige Elefantenanlage, in der zwischenzeitlich Mandrills und Meerkatzen herumtollten, in ein modernes und artgerechtes Pandahaus verwandelt. Ob Klima- oder Benebelungsanlage, 135 qm Hausfläche oder 1015 qm Außenfläche – den Bambusbären sollte es in Schönbrunn an nichts fehlen.

Information

In unserer Serie "100 Jahre Republik - Chronik" werden die Erinnerungen unserer Republik von 1918 bis 2018 erzählt. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.

Die Mühen zahlten sich aus: Schon 2007 kam der erste Nachwuchs zur Welt, 2010 und 2013 wurden die nächsten beiden Pandas geboren. 2016 dann die Sensation – Panda-Zwillinge! Der Erfolg bestätigte, dass der Zoo Schönbrunn zu Recht als Kooperationspartner für den Schutz dieser bedrohten Tierart ausgewählt wurde.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-03-09 13:08:39
Letzte Änderung am 2018-03-09 13:13:58



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