• vom 15.07.2018, 05:18 Uhr

100 Jahre Republik - Chronik


15.7.1985

Wein-Solidarität




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Wein-Solidarität

Wein-Solidarität© APAweb / Barbara Gindl / picturedesk.com Wein-Solidarität© APAweb / Barbara Gindl / picturedesk.com

Am 15. Juli 1985 lud der damalige Landwirtschaftsminister Günter Haiden (SPÖ) ausländische und inländische Journalisten ins "Seehotel" in Rust am See. Gemeinsam mit der "Österreichwerbung", damals noch "Fremdenverkehrswerbung", präsentierte Haiden die geplante Novelle des Weingesetzes, welche durch den sogenannten "Weinskandal" erforderlich geworden war. Haiden formulierte das Vorhaben so: "Die schwierige Situation, ausgelöst durch die Panscher, bietet nun die Möglichkeit, Bestimmungen zu erlassen, die bei der letzten Novelle am Widerstand der Beteiligten gescheitert waren."

Rasches Handeln war angesagt gewesen, denn Deutschland war schon dabei, die Einfuhr von österreichischen Weinen zu verbieten. Das Burgenland reagierte prompt, und initiierte eine PR-Aktion des burgenländischen Weinhandels gemeinsam mit dem "ORF" und der "3-Sat"-Redaktion. Diese löste begeisterte Reaktionen aus. Bereits knapp nach der Bekanntgabe, dass die ersten 1.000 Einsender, die sich bei der Sendung schriftlich meldeten, eine Flasche burgenländischen Wein erhalten, trafen schon Schreiben aus Deutschland, der Schweiz, Italien und Österreich ein. Tenor der Schreiben: Solidarität mit den Weinbauern und das Versprechen, weiterhin guten burgenländischen Wein zu trinken.

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In unserer Serie "100 Jahre Republik - Chronik" werden die Erinnerungen unserer Republik von 1918 bis 2018 erzählt. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-13 10:38:53
Letzte Änderung am 2018-07-13 10:58:36



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