• vom 27.08.2018, 05:00 Uhr

100 Jahre Republik - Chronik

Update: 27.08.2018, 13:22 Uhr

27.8.1959

Happy Birthday Gerhard Berger




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Happy Birthday Gerhard Berger

Happy Birthday Gerhard Berger© APAweb / Oliver Multhaup / EPA / picturedesk.com Happy Birthday Gerhard Berger© APAweb / Oliver Multhaup / EPA / picturedesk.com

Der österreichische Autorennfahrer Gerhard Berger feiert am 27. August seinen Geburtstag. Der in Wörgl in Tirol geborene Berger startete seine Formel-1-Karriere 1984 beim Großen Preis von Österreich. Insgesamt gewann er zehn Rennen – er fuhr unter anderem für Benetton, Ferrari und McLaren. Die Saisonen 1988 und 1994 beendete er als Dritter – es waren seine besten Platzierungen im Gesamtklassement. Sein letzter Start war 1997 beim Grand Prix von Europa. Anschließend war er als Motorsportdirektor für BMW, später als Mitbesitzer des Formel-1-Teams Toro Rosso tätig. Gerhard Berger ist Mehrheitseigentümer beim väterlichen Speditions- und Logistik-Unternehmen.

Nach seiner schulischen Laufbahn begann er eine Lehre als Kraftfahrzeugmechaniker im elterlichen Betrieb. Schon als Jugendlicher war er von Motoren und schnellen Autos fasziniert – und äußerte bald den Wunsch, professioneller Autorennfahrer zu werden. Sein erstes Rennen fuhr Gerhard Berger 1978 auf dem Österreichring in einem Ford Escort Gruppe 5 – prompt gewann er in seiner Klasse. Bis 1984 war er dann bei verschiedenen Teams unter anderem in den Europäischen Formel-3-Meisterschaften engagiert.

Information

In unserer Serie "100 Jahre Republik - Chronik" werden die Erinnerungen unserer Republik von 1918 bis 2018 erzählt. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.

Sein erster Formel-1-Sieg, 1986 beim Großen Preis von Mexiko, überzeugte Enzo Ferrari, der ihn ab 1987 unter Vertrag nahm.

Berger überlebte einen schweren Unfall beim Großen Preis von San Marino in Imola 1989 – er erholte sich davon und siegte einige Monate später beim Großen Preis von Portugal. 1990 wechselte Berger anstelle von Alain Prost zu McLaren. Doch gegen seinen späteren Freund Ayrton Senna hatte er kaum Chancen – erst 1992 konnte er erneut Siege in Kanada und Australien für sich verbuchen. Berger kehrte zu Ferrari zurück, nach erfolglosen Jahren gewann er erst wieder 1994 ein Rennen in Deutschland.

Der tödliche Unfall von Senna im selben Jahr erschütterte Berger, er überlegte, seine Rennfahrkarriere zu beenden. Nachdem Michael Schumacher ebenso zu Ferrari kam, wechselte Berger erneut zu Benetton, wo er 1997 den Großen Preis von Deutschland gewann – und nach der Saison seine Rennfahrerkarriere beendete. Gerhard Berger hat drei Töchter und einen Sohn.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-24 13:21:31
Letzte Änderung am 2018-08-27 13:22:35



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