• vom 13.06.2018, 06:00 Uhr

100 Jahre Republik - Chronik


13.6.1958

Ein gefürchtetes Hindernis




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Ein gefürchtetes Hindernis

Ein gefürchtetes Hindernis© ÖNB Ein gefürchtetes Hindernis© ÖNB

Das Problem der Donauschifffahrt war bereits Rudolf I. im 13. Jahrhundert bekannt: Der gefürchtete Felsen, das sogenannte Schwalleck im Greiner Struden. Der Strudengau war bei der Schifffahrt wegen seiner zahlreichen Strudeln und Untiefen seit Jahrhunderten gefürchtet. Regulierungs-Maßnahmen und -Versuche folgten – auch mit Hilfe von Sprengungen im 18. Jahrhundert. Einerseits galt es, den gefährlichen Felsen bei Persenbeug zu entschärfen, anderseits die Strudel und Wirbel bei Grein zu besänftigen. Auch Kaiser Franz Josef und Sisi lernten das gefürchtete Hindernis kennen und mussten quasi "notlanden". Ihr Schiff saß auf der Höhe der Burg Hausstein auf und erhielt ein Leck. Die beiden mussten auf ein Reserveschiff umsteigen.

1957 wurde das Kraftwerk Ybbs-Persenbeug eröffnet, das älteste Flusskraftwerk Österreichs, das zur Beruhigung der Strecke entscheidend beitrug. Am 13. Juni 1958 erfolgte mit 7.000 Kilo Sprengstoff endlich auch die Beseitigung des 180 Meter langen Felsrücken des Schwallecks.

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In unserer Serie "100 Jahre Republik - Chronik" werden die Erinnerungen unserer Republik von 1918 bis 2018 erzählt. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-11 13:42:32
Letzte Änderung am 2018-06-11 13:44:03



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