Europas Grenzen

Asyl

EU nahm 2017 halbe Million Asylwerber auf2

  • Österreich liegt bei Asyl pro Kopf an zweiter Stelle hinter Deutschland.

Brüssel/Wien. Die EU-Staaten haben im Jahr 2017 538.000 Asylwerber als schutzberechtigt anerkannt. Dies entspricht einem Rückgang um fast 25 Prozent gegenüber 2016, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Von Österreich wurden 2017 33.925 Asylwerber anerkannt. Pro Einwohner gerechnet liegt Österreich damit an EU-weit zweiter... weiter




Flüchtlinge Kosten Deutschland - © IW Köln

Deutschland

Studie: Flüchtlinge kosten Deutschland 50 Milliarden Euro17

Berlin. Die Flüchtlingskrise könnte sich in Deutschland bis Ende 2017 in den öffentlichen Haushalten mit Ausgaben von knapp 50 Milliarden Euro niederschlagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW), berichtet die "Rheinische Post". Damit liegt die Prognose des Kölner Instituts in... weiter




Flüchtlinge

EU verspricht: Hotspots bald einsatzbereit8

  • Registrierungsstellen für Flüchtlinge stehen in vier Wochen bereit.

Athen/Brüssel. Die in Griechenland und Italien geplanten Zentren zur Registrierung von Flüchtlingen sollen nach Worten des EU-Flüchtlingskommissars Dimitris Avramopoulos in vier Wochen einsatzbereit sein. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstag). In diesen sogenannten Hotspots sollen künftig alle ankommenden Flüchtlinge registriert werden... weiter




EU-Außengrenzen

Zaunbau wird in Mazedonien fortgesetzt2

  • Deutlich weniger Ankünfte seit Kälteeinbruch.

Skopje. Allen Unkenrufen zum Trotz setzt Europa die Errichtung eines Zauns fort. Soldaten der mazedonischen Armee haben Montag früh den Bau an der Grenze zu Griechenland fortgesetzt. Am Wochenende hatte Mazedonien mit dem Zaunbau bei Gevgelija begonnen. Bisher wurde laut Medienberichten ein Metallzaun in der Länge von acht Kilometern errichtet... weiter




Flüchtlinge

Zaun in Spielfeld soll bis Ende 2015 stehen1

  • Bodenanker statt Beton für 2,5 Meter hohen und 3,7 Kilometer langen G7-Zaun.

Spielfeld. Jetzt kommt er doch, der Zaun. Am Donnerstagabend waren 18 direkt betroffene Anrainer ins Gemeindeamt Straß-Spielfeld eingeladen, um sich von der Polizei über die Zaunpläne und deren Auswirkungen zu informieren. Alle sagten für weitere Gespräche und Verhandlungen zu, vertragliche Lösungen werden angestrebt... weiter




Flüchtlinge warten bei kalten Temperaturen in Berlin auf ihre Registrierung und die Zuteilung von Schlafplätzen. - © epa/Nietfeld

Flüchtlinge

Herzlich willkommen war gestern8

  • Kanzlerin Angela Merkel sendet mit den von der CSU geforderten Transitzonen für Flüchtlinge an deutschen Grenzen ein Abschreckungssignal. Die SPD ist weiter gegen den Plan der Konservativen.

Berlin/Wien. Im Tagesrhythmus wechselt innerhalb der deutschen Koalition, wer bei welchem Vorschlag zur Flüchtlingspolitik mit wem verbündet oder verfeindet ist. Schwarz gegen Rot heißt nun das koalitionsinterne Duell, nachdem zuvor die CDU und ihre bayerische Schwesterpartei CSU stritten. Von der zuvor aufgestellten - und rechtlich unhaltbaren -... weiter




Flüchtlinge

Frontex zieht Bilanz

  • Heuer kamen bisher 710.000 Migranten in die EU.

Brüssel. Nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex sind seit Jahresbeginn bis September den 710.000 Migranten in die Europäische Union gekommen. Dies sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr 2014, als 282.000 Menschen in die EU flüchteten, teilte Frontex am Dienstag mit. Im September ging die Zahl der an den EU-Außengrenzen... weiter




Ein Schiffswrack am Hafen von Sizilien. Der verstärkte Militäreinsatz "Sophia" will Schleppern das Handwerk legen. - © WZ / Eva Zelechowski

Flüchtlinge

EU-Militäreinsatz "Sophia" gegen Schleuser startet2

  • Schiffe sollen funktionsuntüchtig gemacht werden, bevor sie zur Überfahrt von Flüchtlingen eingesetzt werden.

Rom. Ende September hatte die EU grünes Licht für "Operation Sophia" gegeben. Es handelt sich dabei um ein verstärktes Vorgehen und eine Marinemission gegen Schleuser. Ziel sei es, "das Geschäftsmodell der Menschenschmuggel- und Menschenhandelsnetze im Mittelmeer unterbinden und verhindern, dass noch mehr Menschen auf See umkommen"... weiter





FAQ: Frontex-OP "Triton"


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