Wie die Geschichte zeigt, führt Fremdheit und Differenz oft dazu, dass Herrschende Minderheiten entmenschlichen um ihr Anderssein in ihre eigene Weltanschauung zu integrieren (um sie letztendlich auszubeuten). Heute sind wir an diesem Punkt angekommen: doch Autisten brauchen Würde und keine Urteile. Wir müssen als das akzeptiert werden, was wir sind: Wir sind nicht schlechter und nicht besser als Nichtautisten. Wir sind anders. Wir haben eine andere Intelligenz. Unsere Wahrnehmung ist eine andere, aber das ist keine Krankheit.

Autismus brennt tief drinnen, Autismus hat mein gequältes Selbst geformt, aber Autismus ist ein Teil von mir. Ich bin damit geboren, ich werde damit sterben. Ich bin dazu entschlossen, meine Filter zu verbessern, sie zu transformieren um meinen Weg ein Stück weit freier gehen, um auf meine intensive Beziehung zur Welt reagieren zu können. Aber auch, und vor allem, um für die einzigartigen Juwelen zu kämpfen, die die Verbrennungen trotz alledem sezernieren.

(Der Autor ist in Westeuropa geboren und lebt seit vielen Jahren in Wien. Übersetzung aus dem Englischen von WZO)