Dieser Trick ist seit Dezember 2010 bekannt und wird seither vor allem in der Vorweihnachtszeit eingesetzt, wenn bei Bankomaten Hochbetrieb herrscht.

Die Betrüger blockieren dabei den  Ausgabeschlitz mit einem Metallstreifen oder anderen Vorrichtungen.

Die Abhebung verläuft zunächst plangemäß, doch erhält der Kunde kein Geld und nimmt an, dass eine Störung vorliegt. Da

Sobald er dem Automaten den Rücken kehrt, entfernen die Betrüger die Sperre und stecken das Geld ein. Dabei müssen sie sich freilich beeilen, da moderne Automaten nicht entnommene Scheine nach kurzer Zeit wieder einziehen.

Besonders unangenehm an diesem Trick ist, dass der Betrag ja ausbezahlt wurde. Der geprellte Kunde kann also keinen Ersatz von seinem Geldinstitut fordern.

Fachleute raten:

  • Werfen Sie zunächst einen Blick auf den Ausgabeschlitz. Stellen Sie fest, ob dort eine Blockade angebracht wurde. Verständigen Sie bei verdächtigen Störungen umgehend die nächste Polizei und warten Sie am besten auf deren Eintreffen
  • Warten Sie auf alle Fälle, bis ein Piepston ertönt. Kurz danach wird das Geld wieder eingezogen, und die Buchung wird storniert.
  • Stellen Sie fest, ob jemand besonders 'unauffällig' in der Nähe wartet.