• vom 23.02.2018, 15:13 Uhr

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Kryptowährungen europaweit so rasch wie möglich regulieren




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Von WZ Online, APA

  • Alternative Währungen sollten den strengen Bestimmungen der Geldwäscheprävention unterworfen werden.

Wien. Kryptowährungen wie Bitcoin sollten auf europäischer Ebene so rasch wie möglich reguliert werden, fordern die Vorstände der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller. Den heutigen Vorstoß von Finanzminister Hartwig Löger, digitale Währungen ähnlich wie den Handel wie Gold und Derivaten zu behandeln, begrüßen sie.

Laut FMA ist es in diesem Zusammenhang besonders wichtig, die auf europäischer Ebene bereits erzielte politische Einigung, alternative Währungen den strengen Bestimmungen der Prävention der Geldwäsche zu unterwerfen, "so rasch wie möglich europaweit umzusetzen." Dies schaffe einheitliche, gesetzliche Definitionen und verhindere so, dass Anbieter in Mitgliedstaaten mit schwächerer Regulierung ausweichen.

Begrüßt wird auch der Vorschlag, "Initial Coin Offerings" (ICOs) - also der Unternehmensfinanzierung durch Ausgabe digitaler "Token" - der Prospektpflicht und einer elektronischen Billigung durch die FMA zu unterwerfen. Dies würde die Rechtssicherheit und den Anlegerschutz entscheidend verbessern.

"Da Digitale Währungen im Wesentlichen ein Phänomen des Internets sind und dort grenzenlos angeboten werden, kommt auch bei der Regulierung und Aufsicht der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit große Bedeutung zu", so die FMA-Vorstände.





Schlagwörter

FMA, Kryptowährungen

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Dokument erstellt am 2018-02-23 15:14:18


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