Dossier
Blockchain

Zukunftshoffnung und disruptive Technologie
Die "Wiener Zeitung" widmet sich dem Thema Blockchain und den Möglichkeiten dieser Technologie. Bekannteste Ausprägung sind dabei Cyberwährungen, wie etwa Bitcoin.

Seit April 2017 benötigen japanische Kryptowährungsbörsen eine staatliche Lizenz. Die FSA verlangt von den Betreibern robuste Computersysteme, die Trennung von Bargeld- und Kryptowährungskonten, eine Identifikationsprüfung der Kunden und Risikomanagement-Systeme. - © APAweb/AP, Koji Sasahara

Kryptowährung

Coincheck-Raub entlarvt Lücken in Japans Bitcoin-Regeln

  • Gehackte Börse Coincheck bisher ohne staatliche Lizenz.

Tokio. Bei der Regulierung von Bitcoin und anderer Kryptowährungen ist Japan Vorreiter. Der Hackerangriff auf die Börse Coincheck deckt allerdings auch Schwächen der Aufsicht auf. Hauptkritikpunkt sind fehlende Auflagen für Sicherheitsmaßnahmen gegen Kriminelle. Verbraucherschutz habe bei der Aufsichtsbehörde FSA nur eine niedrige Priorität gehabt... weiter




"Virtuelle Währungen wie der Bitcoin unterliegen extremen Preisschwankungen und zeigen klare Anzeichen von Blasenbildungen", schrieben die Aufseher. - © APAweb/REUTERS, Dado Ruvic

Risiko

Finanzregulierungsbehörden warnen vor Bitcoin & Co1

  • Bankenaufsicht EBA, Finanzmarktaufsicht ESMA sowie EIOPA betonten gemeinsam die erhöhten Risiken beim Kauf von Digitalwährungen.

Wien/Saint Paul. Internet-Währungen sind extrem spekulativ und mit höchster Vorsicht zu genießen. Auf europäischer Ebene haben die Bankenaufsicht (EBA), die Finanzmarktaufsicht (ESMA) sowie die Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht (EIOPA) gemeinsam vor Cyberdevisen wie Bitcoin & Co. gewarnt, wie die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA)... weiter




Der Bitcoin als älteste und bekannteste Cyberwährung hat seit Mitte Dezember rund 60 Prozent seines Werts verloren. Der Gesamtwert aller Digitalwährungen ist seit Anfang Jänner um etwa 460 Mrd. Dollar (373 Mrd. Euro) oder rund 55 Prozent gefallen. - © APAweb/AFP, Jack Guez

Prognose

Viele Digitalwährungen werden untergehen2

  • Nur eine kleine Anzahl wettbewerbsfähiger Arten werden überleben, meint Goldman-Experte.

Frankfurt. Ein Großteil der derzeit rund 1.500 Kryptowährungen wird nach Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs nicht lange existieren. Vielmehr dürfte nur eine kleine Anzahl wettbewerbsfähiger Arten überleben, schreibt Steve Strongin, Chef für "Investment Research" bei Goldman Sachs, in einer aktuellen Studie... weiter




Seit der Erfindung von Bitcoin vor etwa zehn Jahren wurden digitale Taler im Wert mehrerer Milliarden Dollar gestohlen, meist durch Hacker-Angriffe auf Börsen oder Betreiber von Kryptowährungskonten, sogenannter Wallets. - © APAweb/AFP, Jack Guez

Bitcoin

Versicherer testen Polizzen gegen Kryptowährungsdiebstahl

  • Versicherer müssen sich erst Expertise erarbeiten, denn der Verlust durch Hacker-Angriffe aber meist nicht abgedeckt.

New York. Investoren von Bitcoin & Co haben angesichts von Hacker-Angriffen und einer schärferen Regulierung immer öfter auch Sorgenfalten: Nicht erst seit dem Diebstahl von einer halben Milliarde Dollar (401,93 Mio. Euro) bei der japanischen Börse Coincheck wächst die Nachfrage nach Versicherungen gegen Kryptowährungsdiebstahl... weiter




Schuldenfalle

Lloyds-Bankengruppe verbietet Bitcoin-Käufe mit Kreditkarte

  • Kunden sollen davor bewahrt werden, infolge der starken Kursschwankungen Schulden anzuhäufen.

London. Die britische Bankengruppe Lloyds Banking Group erlaubt ihren Kunden ab sofort keine Kreditkarten-Käufe von Bitcoins und anderen Kryptowährungen mehr. Das teilte der Konzern, zu dem unter anderem die Banken Lloyds, Halifax und Bank of Scotland gehören, am Montag mit.    Damit sollen Kunden davor bewahrt werden... weiter




Hackerangriffe

Südkorea wirft dem Norden Diebstahl von Kryptowährung vor

  • Die Größenordnung entspricht umgerechnet mehreren Hunderttausend Euro.

Seoul. Südkorea beschuldigt Nordkorea des Diebstahls von Kryptowährung. Bei Hackerangriffen seien 2017 Internetdevisen im Wert von mehreren Milliarden Won gestohlen worden, sagte Kim Byung-Kee vom Geheimdienstausschuss des südkoreanischen Parlaments am Montag. Die Größenordnung entspricht umgerechnet mehreren Hunderttausend Euro... weiter




Unabhängig davon kündigte Facebook an, keinerlei Werbung im Zusammenhangmit Kryptowährungen oder ICOs mehr zu zeigen. Sie sei häufig irreführend oder betrügerisch, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit. - © APAweb/REUTERS, Lucy Nicholson

Kryptowährungen

Bitcoin weiter auf Talfahrt4

  • Kurs der Digitalwährung fiel unter 9.000 Dollar.

Frankfurt. Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat am Freitag die Talfahrt mit hohem Tempo fortgesetzt. Im Vormittagshandel fiel der Kurs um etwa 9 Prozent und rutschte deutlich unter die Marke von 9.000 US-Dollar (7.224 Euro). Auf der Handelsplattform Bitstamp erreichte der Kurs bei 8.300 Dollar den tiefsten Stand seit November... weiter




Stichwort

Der Hackerangriff auf die Digitalwährungsbörse Coincheck

  • Schadensvolumen beläuft sich auf 534 Millionen Dollar

Tokio. Es ist einer größten Diebstähle digitaler Währungen der Geschichte: Bei einem Angriff auf die japanische Börse Coincheck erbeuteten Hacker die Cyber-Devise NEM im Volumen von 534 Millionen Dollar (rund 430 Millionen Euro). Im Folgenden Fragen und Antworten zu diesem Fall: Was ist NEM? NEM ist eine im März 2015 vorgestellte Digitalwährung... weiter




Coincheck-Präsident Koichiro Wada, im Vordergrund, bei der öffentlichen Entschuldigung in Tokio. - © APAweb, AP, Kyodo News

Coincheck

Japans Kryptobörsen wegen Hackerangriff unter Beobachtung4

  • 530 Millionen Dollar in Digitalwährung Nem gestohlen.

Tokio. Nach einem der größten Diebstähle von Cyber-Devisen nimmt Japans Finanzaufsicht die Kryptobörsen des Landes an die kurze Leine: Die von Hackern angegriffene Handelsplattform Coincheck müsse binnen zwei Wochen einen Bericht zu dem Vorfall vorlegen, teilte die Behörde FSA am Montag mit. Zudem müsse die Börse einen Maßnahmenkatalog präsentieren... weiter




US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte, ihm gehe es in erster Linie darum, dass Internetwährungen nicht für unerlaubte Zwecke genutzt werden. "In den USA gelten für Anbieter und Plattformen von Kryptowährungen die gleichen Regeln wie für Banken" - © APAweb/AP, Michael Probst

Davos

Kryptowährungs-Boom beschäftigt Weltwirtschaftsforum1

  • Strengere Überwachung gefordert

Davos. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sind Rufe nach einer stärkeren Überwachung von Kryptowährungen wie Bitcoin laut geworden. Dieser Forderung schlossen sich am Donnerstag Finanzminister, hochrangige Vertreter der Geldindustrie und der Internationale Währungsfonds (IWF) an. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte... weiter




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