Unterschiedlicher könnten Meinungen nicht sein. Gehen oder bleiben?

Dossier
Brexit

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt.

Brexit

Doppelstatus für Nordirland im Gespräch3

  • Laut einem Zeitungsbericht ist nach dem Brexit eine Pufferzone zu Irland vorgesehen.

London. Großbritannien strebt einem Zeitungsbericht zufolge nach dem Austritt aus der Europäischen Union für Nordirland einen Doppelstatus an, mit dem das Land sowohl zum Vereinigten Königreich als auch zur Union gehören würde. Ziel sei es, dass Nordirland freien Handel mit beiden Seiten betreiben könne... weiter




Brexit

Schottisches Regionalparlament lehnt Entwurf für Brexit-Gesetz ab3

  • Votum könnte Verfassungskrise auslösen - Edinburgh will bei Agrar und Fischerei Kompetenzen nicht an London abtreten.

Edinburgh/London. Das schottische Regionalparlament hat am Dienstag den umstrittenen Entwurf für das Brexit-Gesetz abgelehnt. 93 Abgeordnete stimmten gegen den Gesetzentwurf der britischen Regierung, 30 dafür. Die Regierung in Edinburgh hatte zuvor an die Abgeordneten appelliert, dem Gesetzentwurf die Zustimmung zu verweigern... weiter




Die zwei Chefverhandler Davis (l.) und Barnier orten einen "entscheidenden Schritt". - © Reuters/Lenoir

Brexit

Das Ende ist fix8

  • Die EU und Großbritannien einigten sich auf eine Übergangsfrist nach dem Brexit.

Brüssel/London. (czar) Das Grün sticht heraus. Auf den dutzenden Seiten, auf denen der Vertrag über den EU-Austritt Großbritanniens festgehalten wird, sind mit dieser Farbe jene Bereiche gekennzeichnet, in denen sich die beiden Partner bereits geeinigt haben. Und obwohl die Brexit-Verhandlungen immer wieder ins Stocken geraten waren... weiter




Der Handschlag folgte: Der EU-Chefverhandler für den Brexit, Michel Barnier (rechts im Bild),  und der britische Brexit-Minister David Davis am Montag in Brüssel. - © APAweb/AP, Mayo

Ende 2020

Einigung auf Brexit-Übergangsphase52

  • Die EU und Großbritannien sind sich über eine Übergangsfrist nach dem britischen EU-Austritt bis Ende 2020 einig.
  • Irischer Außenminister stellt sich hinter Vereinbarung.

London. In den Brexit-Verhandlungen haben sich die EU und Großbritannien am Montag auf eine Übergangsfrist nach dem britischen EU-Austritt Ende März nächsten Jahres bis Ende 2020 geeinigt. Sowohl EU-Chefverhandler Michel Barnier als auch der britische Brexit-Minister David Davis sprachen zwar von einem "entscheidenden Schritt"... weiter




2016 stimmte eine Mehrheit der Briten für den Austritt aus der Union - nun haben sich es viele anscheinend doch anders überlegt. - © APAweb, afp, Daniel Leal-Olivas

Umfrage

Mehrheit der Briten will in EU bleiben12

  • Sinneswandel auf der Insel: Der Vorsprung der Befürworter so groß wie noch nie seit Referendum.

London. Mehr als die Hälfte der Briten befürwortet einer neuen Umfrage zufolge inzwischen einen Verbleib in der Europäischen Union. 51 Prozent sprachen sich in einer Befragung des Instituts BMG Research für die Zeitung "The Independent" dafür aus, in der EU zu bleiben, wie das Blatt am Sonntag berichtete... weiter




Besondere Gehässigkeit zog sich der Koordinator der Rebellen, der frühere Generalstaatsanwalt Dominic Grieve, zu. - © APAweb, afp, pru

UK

Dicke Luft bei den britischen Tories4

  • Elf EU-freundliche Parlamentarier, die Premier Theresa May eine bittere Niederlage zugefügt haben, stehen nun am Pranger.

London. Einen bitteren Zwist in der britischen Regierungspartei hat die jüngste Entscheidung von elf Tory-Rebellen ausgelöst, dem Parlament in Sachen Brexit-Deal das letzte Wort zuzusprechen. Der Beschluss, der der Regierung am Mittwochabend eine dramatische erste Brexit-Niederlage bescherte, hat zu persönlichen Attacken und sogar zu... weiter




Es braut sich etwas zusammen in Westminster. Premier May wird von allen Seiten unter Druck gesetzt. Die Anfeindungen werden heftiger. - © afp/Leal-Olivas

Großbritannien

Parlament erzwingt Veto-Recht über Brexit-Abkommen8

  • Die britischen Abgeordneten haben sich beim Veto-Recht über das Brexit-Abkommen gegen die Regierung durchgesetzt. Europas Staats- und Regierungschefs wollen Klarheit zum Brexit.

Brüssel/Wien. Es ist ein Gipfel zwischen Hoffen und Bangen. Am Donnerstag treten die EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel zusammen, Thema ist der Brexit. Hier ist in den vergangenen Tagen Bewegung in die Sache gekommen, was Optimisten an einen glimpflichen Ausgang glauben lässt. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und die britische... weiter




Piccadilly Circus im Regen. Der Brexit wird teuer, in London ist man entsprechend schlechter Laune. - © afp/Akmen

Brexit

Scheiden tut weh7

  • Die Briten sollen für den EU-Austritt tief in die Tasche greifen. Wut und Enttäuschung machen sich breit.

London/Brüssel/Wien. Angenähert hat man sich, eine Einigung gibt es nicht: Nachdem am Dienstag von einem Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen die Rede war, wurde am Mittwoch die Freude wieder gedämpft. Es gäbe immer noch Differenzen bei der Endabrechnung, so EU-Chefverhandler Michel Barnier, es müsse weiter intensiv verhandelt werden... weiter




Wenn es nach diesem Brexit-Gegner gehen würde, müssten die Briten der EU keine Austritts-Summe zahlen. Denn dann wären sie auch in Zukunft ein Teil der EU. - © APAweb / AP Photo, Kirsty Wigglesworth

Daily Telegraph

Briten und EU einigen sich auf Brexit-Zahlung8

  • Laut der britischen Zeitung "Daily Telegraph" werde die zu zahlende Summe zwischen 45 und 55 Milliarden Euro liegen.

London. In den Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU gibt es einem Zeitungsbericht zufolge eine Einigung in einem wichtigen Streitpunkt. Der "Daily Telegraph" berichtete am Dienstag, es gebe eine Grundsatzvereinbarung über die Schlussrechnung, die das Land beim Abschied aus der Union begleichen soll... weiter




EU-Ratspräsident Donald Tusk (l.) und die britische Premierministerin Theresa May beim EU-Gipfel. - © afp/Dunand

Brexit

Düstere Aussichten19

  • Neben der britischen wackelt die irische Regierung. Für die Brexit-Gespräche bedeutet das nichts Gutes.

Brüssel/London/Wien. Die Frist, die die Europäische Union den Briten gesetzt hat, um sich in der Brexit-Frage zu bewegen, ist verstrichen. Man wollte Zugeständnisse bis Freitag, doch diese sind unter den derzeitigen Umständen aus London kaum zu bekommen. Theresa May muss jeden Tag um ihren Job als Premierministerin bangen... weiter




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Theresa May

Britischer Boulevard schäumt: Macron und Tusk "dreckige Ratten"

EU-Fans haben es in London derzeit nicht leicht. - © reuters/McKay London/Salzburg. "Schmalspur-Gangster", "dreckige Ratten": Mit Beschimpfungen europäischer Politiker und scharfer Kritik am Umgang mit... weiter




Brexit

Durchhalte-Appell mit doppeltem Union Jack

Nach dem Debakel von Salzburg wandte sich May in einer Rede an die Briten. - © reuters/Taylor London. Gleich zwei Union-Jack-Fahnen hatte Theresa May trotzig hinter sich an der Wand, als sie gestern in No. 10 Downing Street ganz ohne Vorwarnung... weiter




EU-Gipfel

Im Schneckentempo zu Ergebnissen

Geredet wurde viel miteinander, doch das Ergebnis des informellen Salzburg-Gipfels ist eher dürftig ausgefallen. Im Bild (v. l. n. r.): die Regierungschefs Luxemburgs, Großbritanniens, Österreichs und der Slowakei, Xavier Bettel, Theresa May, Sebastian Kurz und Peter Pellegrini. - © reu Salzburg. Mit einer Liebeserklärung ging es zu Ende. Nachdem das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Salzburg abgeschlossen war... weiter




EU-Gipfel

Uneinigkeit in den großen Fragen

Informal meeting of EU leaders in Salzburg - © APAweb / Reuters, Lisi Niesner Salzburg. Bewegung in Gesprächen mit nordafrikanischen Ländern, eine mögliche Einigung beim Ausbau des Außengrenzschutzes und der Grenzschutzagentur... weiter




EU-Gipfel

Salzburger Kompromisssuche

Demonstration amRande des EU-Gipfels. - © apa/Neumayr Salzburg Der Erste war Antonio Costa. Der portugiesische Premierminister eröffnete den Ankunftsreigen auf dem Salzburger Flughafen... weiter




EU-Vorsitz

Gleichschritt zwischen Rom und Wien in Sachen Migration

Italiens Premier Conte und Kanzler Kurz schreiten die Carabinieri-Ehrenkompanie beim Palazzo Chigi in Rom ab. - © afp/Vincenzo Pinto Rom/Wien. (apa) Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag seine "Tour de capitales" vor dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs... weiter




Brexit

Tusk fasst Brexit-Gipfel im November ins Auge

Brüssel. Die EU-Staats- und Regierungschefs werden in Salzburg über die Möglichkeit eines Brexit-Sondergipfels im November beraten... weiter




Maßnahmen

EU-Kommission bereitet Notgesetze für den harten Brexit vor

20180917brexx - © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas Wien/Düsseldorf. Die EU-Kommission bereitet sich ganz konkret auf den Notfall eines harten Brexit vor - und zwar im Bereich Finanzmarktregulierung... weiter




Theresa May

"Mein Deal - oder kein Deal"

- © ap/Dunham London. Die britische Premierministerin Theresa May fordert die Brexit-Hardliner in den eigenen Reihen zur Gefolgschaft auf: Ein geregelter Austritt... weiter





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