Unterschiedlicher könnten Meinungen nicht sein. Gehen oder bleiben?

Dossier
Brexit

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt.

Die Nachbarschaft von Credit Suisse, Bank of America, Barclays, Clifford Chance und KPMG verliert die Agentur. - © Bala Amavasai - CCA 3.0 Unported

EU

Österreich will vom Brexit profitieren7

  • Die EU-Arzneimittelagentur sucht ein neues Zuhause - obwohl der Vertrag noch bis 2039 läuft.

Die EU-Arzneimittelagentur soll London im Zuge des Brexit verlassen - obwohl ihr Mietvertrag noch bis 2039 läuft. Dieser Vertrag enthält keine Ausstiegsklausel und sieht noch Mietzahlungen von insgesamt 347,6 Millionen Euro vor. Österreichs Regierung will die wichtige Behäörde nach Wien holen. Wie und wann über den künftigen Sitz entschieden wird... weiter




Ein "konstruktives" Gespräch hätten Juncker und May in London geführt. Beim EU-Gipfel in Brüssel ist May aber nicht dabei. - © afp/J. Tallis

Brexit

Keine Zeit für Illusionen9

Brüssel/Wien. Im Grunde gehe es um Schadensbegrenzung. Als EU-Ratspräsident Donald Tusk diese Parole ausgab, hatte er gerade den offiziellen Antrag Großbritanniens auf den EU-Austritt erhalten. Einen Monat später hat sich an den Vorstellungen der 27 Länder wenig geändert. Die Europäische Union will den Schaden nach dem Verlust eines Mitglieds für... weiter




- © Wiener Zeitung, Tatjana SternisaVideo

Brexit

Scheidung auf britisch25

  • Der Brexit ist beschlossen, doch so einfach wird es nicht. Der Fahrplan zum Austritt aus der Union als Video.

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt. Am Samstag treffen sich in Brüssel die 27 verbliebenen EU-Staaten das erste Mal zu einem Gipfel ohne Großbritannien... weiter




- © Moritz Ziegler

Brexit

"Danke und auf Wiedersehen"12

  • In den Austrittsverhandlungen mit Großbritannien wollen die anderen 27 EU-Staaten ihre Einheit bewahren.

Brüssel/London/Wien. "Was soll ich noch hinzufügen?" Donald Tusk beantwortete seine Frage gleich selbst: "Wir vermissen euch jetzt schon." Soeben hatte der EU-Ratspräsident den Antrag Großbritanniens auf einen Austritt aus der Europäischen Union erhalten, in London unterschrieben von Premierministerin Theresa May und in Brüssel überbracht von... weiter




Sturgeon und May in Glasgow. - © reuters/Russell Cheyne

Brexit

"Die Trennung von der EU ist ein Sprung ins Ungewisse"

  • Für die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon sind zentrale Fragen noch immer nicht beantwortet.

London. (rs) Nicht nur für die britische Premierministerin Theresa May ist der Mittwoch ein extrem wichtiger Tag gewesen. Auch die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon dürfte sich wohl mehr als bewusst gewesen sein, dass man ihr in den Stunden rund um den britschen Austrittsantrag aus der EU besonders aufmerksam zuhört... weiter




Brexit

Streitpunkte einer schweren Scheidung

  • Es müssen rund 700 Themengebiete besprochen werden, ehe das Vereinigte Königreich die EU verlassen kann. Hier die wichtigsten Bereiche.

Brüssel/London/Wien. Es werden die wohl kompliziertesten Verhandlungen in der Geschichte Europas. Denn während bei einem Beitritt zur EU ein Kapitel nach dem anderen eröffnet wird, ist ein Austritt deutlich komplexer. Wie der "Guardian" berichtet, gibt es ganze 700 Bereiche, die sich verwaltungstechnisch überlappen, und knapp 21... weiter




Dokumentation

Zeitleiste

Großbritannien und Europa6

  • Eine komplizierte Beziehung in Stichworten.

1.-3. Juni 1955: Auf der Konferenz von Messina werden die entscheidenden Schritte zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gesetzt. Großbritannien lehnt die Teilnahme an der Konferenz ab. 9. August 1961: Großbritannien stellt den ersten Aufnahmeantrag an die Europäischen Gemeinschaften (EG). 14... weiter




Brexit

Startschuss zum Brexit - und die Sektkorken knallen

  • "Befreiungstag" für die Brexiteers, Jubel bei den Boulevardmedien - der Brexit ist jetzt offiziell.
  • Pro-Europäer und Linksliberale sehen eine unsichere, düstere Zukunft.

London. Kalt gestellt war der Sekt schon in der Früh. Für Brexiteers war dieser wolkenverhangene Mittwoch der vielbeschworene "Befreiungstag". Boris Johnson konnte, als er aus der Frühsitzung des Kabinetts in No. 10 Downing Street kam, ein breites Grinsen nicht unterdrücken. Seine Kabinetts-Kollegin Andrea Leadsom... weiter




Eine Verbindung wird gelöst. - © European Parliament - Audiovisual Services

Brexit

Ein Brief zum Abschied11

  • Theresa May reichte den EU-Austrittsantrag ein.
  • In zwei Jahren müssen komplexe Probleme gelöst werden.

Neun Monate nach dem Volksentscheid hat die britische Regierung den Antrag auf Austritt auf Austritt aus der Europäischen Union eingereicht. Der britische EU-Botschafter Tim Barrow übergab am Mittwoch in Brüssel ein entsprechendes Schreiben an EU-Ratspräsident Donald Tusk. Damit beginnen zwei Jahre komplizierter Verhandlungen zu den Details des... weiter




Brexit

May reicht die Scheidung Großbritanniens ein3

  • Am Mittwoch macht Premierministerin Theresa May den Weg frei für die zweijährigen Verhandlungen mit Brüssel.

London/Brüssel. Neun Monate nach dem Brexit-Referendum reicht die britische Premierministerin Theresa May am Mittwoch offiziell die Scheidung von der EU ein. Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union wird voraussichtlich im März 2019 enden. May wird ihre Erklärung im britischen Parlament gegen Mittwochmittag abgeben... weiter




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Theresa May

Britischer Boulevard schäumt: Macron und Tusk "dreckige Ratten"

EU-Fans haben es in London derzeit nicht leicht. - © reuters/McKay London/Salzburg. "Schmalspur-Gangster", "dreckige Ratten": Mit Beschimpfungen europäischer Politiker und scharfer Kritik am Umgang mit... weiter




Brexit

Durchhalte-Appell mit doppeltem Union Jack

Nach dem Debakel von Salzburg wandte sich May in einer Rede an die Briten. - © reuters/Taylor London. Gleich zwei Union-Jack-Fahnen hatte Theresa May trotzig hinter sich an der Wand, als sie gestern in No. 10 Downing Street ganz ohne Vorwarnung... weiter




EU-Gipfel

Im Schneckentempo zu Ergebnissen

Geredet wurde viel miteinander, doch das Ergebnis des informellen Salzburg-Gipfels ist eher dürftig ausgefallen. Im Bild (v. l. n. r.): die Regierungschefs Luxemburgs, Großbritanniens, Österreichs und der Slowakei, Xavier Bettel, Theresa May, Sebastian Kurz und Peter Pellegrini. - © reu Salzburg. Mit einer Liebeserklärung ging es zu Ende. Nachdem das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Salzburg abgeschlossen war... weiter




EU-Gipfel

Uneinigkeit in den großen Fragen

Informal meeting of EU leaders in Salzburg - © APAweb / Reuters, Lisi Niesner Salzburg. Bewegung in Gesprächen mit nordafrikanischen Ländern, eine mögliche Einigung beim Ausbau des Außengrenzschutzes und der Grenzschutzagentur... weiter




EU-Gipfel

Salzburger Kompromisssuche

Demonstration amRande des EU-Gipfels. - © apa/Neumayr Salzburg Der Erste war Antonio Costa. Der portugiesische Premierminister eröffnete den Ankunftsreigen auf dem Salzburger Flughafen... weiter




EU-Vorsitz

Gleichschritt zwischen Rom und Wien in Sachen Migration

Italiens Premier Conte und Kanzler Kurz schreiten die Carabinieri-Ehrenkompanie beim Palazzo Chigi in Rom ab. - © afp/Vincenzo Pinto Rom/Wien. (apa) Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag seine "Tour de capitales" vor dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs... weiter




Brexit

Tusk fasst Brexit-Gipfel im November ins Auge

Brüssel. Die EU-Staats- und Regierungschefs werden in Salzburg über die Möglichkeit eines Brexit-Sondergipfels im November beraten... weiter




Maßnahmen

EU-Kommission bereitet Notgesetze für den harten Brexit vor

20180917brexx - © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas Wien/Düsseldorf. Die EU-Kommission bereitet sich ganz konkret auf den Notfall eines harten Brexit vor - und zwar im Bereich Finanzmarktregulierung... weiter




Theresa May

"Mein Deal - oder kein Deal"

- © ap/Dunham London. Die britische Premierministerin Theresa May fordert die Brexit-Hardliner in den eigenen Reihen zur Gefolgschaft auf: Ein geregelter Austritt... weiter





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