Unterschiedlicher könnten Meinungen nicht sein. Gehen oder bleiben?

Dossier
Brexit

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt: 52 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus der EU aus, 48 Prozent für einen Verbleib. Somit ist Großbritannien das erste Land, das die Union verlässt.

Polnisches Delikatessengeschäft in London. Polen selbst nimmt ungern Fremde auf, mit 883.000 Personen sind sie aber die größte Gruppe der nach Großbritannien ausgewanderten EU-Bürger. - © reu/ Hall

Brexit

Verhandlungsmasse11

  • London weigert sich, den rund drei Millionen in Großbritannien lebenden EU-Bürgern ein Bleiberecht einzuräumen.

London. Vor kurzem noch fragten in England lebende Bürger aus anderen EU-Staaten - rund drei Millionen - einander schmunzelnd, ob sie im Falle eines Brexit wohl ihre Koffer packen sollen. Inzwischen ist ihnen das Schmunzeln vergangen. Denn die britische Regierung will "nicht garantieren", dass Mitbürger mit kontinentalen Pässen weiter im Lande... weiter




Christoph Leitl, Chef der Wirtschaftskammer, meint "alles ist offen".

Brexit

Große Freihandelszone mit Briten?

  • Leitl spricht sich nach Brexit-Votum für breite Wirtschaftsunion aus, an der auch die Türkei oder die Ukraine andocken könnten.

Wien. (kle) Nach dem britischen Votum für den EU-Austritt scheint vieles alles andere als klar zu sein. Christoph Leitl hat jedenfalls den Eindruck, dass man in "Großbritannien selbst nicht weiß, wie es jetzt weitergehen soll". Der Chef der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) meint deshalb: "Alles ist offen... weiter




Brexit-Entscheidung

Juncker lehnt EU-Runderneuerung ab3

  • Juncker griff in seiner Rede die Brexit-Befürworter Boris Johnson und Nigel Farage scharf an.

Brüssel/London. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker lehnt eine Runderneuerung der Europäischen Union als Konsequenz aus dem britischen Votum für den EU-Austritt ab. "Ich weigere mich, alles auf den Prüfstein zu stellen", sagte Juncker am Dienstag im EU-Parlament in Straßburg. Stattdessen müssten die beschlossenen Reformen umgesetzt werden... weiter




Brexit

"Farage ist die Oberratte"3

  • Christoph Waltz attackiert Nigel Farage.

Hollywood/Wien. Oscar-Gewinner Christoph Waltz Schauspieler hat seine deutliche Ablehnung des Brexit nochmals untermauert. Zum Rücktritt des britischen Ukip-Chefs Nigel Farage sagte der österreichische Wahllondoner dem TV-Sender Sky News: "Nun, natürlich würde die Oberratte das sinkende Schiff verlassen. Das ist unvermeidlich... weiter




Brexit

Britische Firmen sehen schwarz6

  • Der wirtschaftliche Ausblick britischer Unternehmen hat sich nach dem Brexit massiv verschlechtert.

London. Die Stimmung bei den Unternehmen in Großbritannien hat sich nach dem Brexit-Votum massiv verschlechtert. Bei der jüngsten Umfrage der Forschungsinstitute YouGov und Centre for Economics and Business Research (CEBR) gaben 49 Prozent der Firmen an, den allgemeinen wirtschaftlichen Ausblick für die nächsten zwölf Monate pessimistisch zu... weiter




Wollen bald in London regieren: May (l.) und Leadsom (r.). - © apa/afp/Frantzesco Kangaris; reuters/Peter Nicolls

Brexit

"Eiserne Ladies" kämpfen um die Macht1

  • Theresa May hat den Ruf einer Hardlinerin, Andrea Leadsom "hasst" die EU.

London. Gleich zwei "Eiserne Ladies" machen sich zu Beginn dieser Woche Hoffnungen, die Nachfolge David Camerons zu übernehmen. Hauptfavoritin ist Innenministerin Theresa May, die davon ausgehen kann, bei einer ersten Abstimmung der Unterhaus-Fraktion der Konservativen am Dienstag in Führung zu gehen... weiter




Brexit

Nun geht auch der Brexit-Initiator himself

  • Ein Abgang folgt dem anderen auf der Bühne Westminsters.

London. Erst muss David Cameron, der Premierminister, ab durch die Mitte. Dann findet sich, sichtlich schockiert, Schatzkanzler George Osborne auf dem Weg zur Tür. Boris Johnson stürzt polternd über den Bühnenrand. Michael Gove hat sich eigenhändig den Strick um den Hals gelegt. Jeremy Corbyn, der Labour-Vorsitzende... weiter




Brexit

Ukip-Chef Farage tritt zurück7

  • Mit dem Ja zum EU-Austritt Großbritanniens habe er seine "Aufgabe erfüllt", wollte nie Karrierepolitiker sein.

London. Der Chef der rechtspopulistischen britischen Partei Ukip, Nigel Farage, tritt völlig überraschend zurück. Mit dem Votum für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union habe er politisch alles erreicht, was er sich vorgenommen habe, begründete der 52-Jährige seinen Schritt am Montag in London. "Ich habe meine Mission erfüllt... weiter




Peter M. Hoffmann

Brexit

Der große Brexit-Treff am Friedhofstor20

  • Dem ungeplanten Unfall des Brexit-Votums folgen Shakespeare-taugliche Intrigenspiele.

London. Falls wir schon vergessen haben sollten, was an Großbritannien einmal so liebenswert schien: Das politische System ist in Selbstauflösung begriffen, das Pfund tief gefallen, die Bank of England in Sorge um die wirtschaftlichen Stürme am Horizont - und im Unterhaus bewerfen Tories und Labour einander mit Zitaten aus dem Liederschatz der... weiter




Während die Politik nach dem Brexit-Votum in Deckung geht, fordern andere ein klares Wort des Parlaments - bisher vergebens. - © reu/Martinez

Brexit

Schlafende Riesin9

  • Spielt die britische Volksvertretung keine Rolle mehr? Oder könnten die Abgeordneten den Brexit stoppen?

London. Im Auge des Brexit-Sturms schläft eine Riesin. Die "Mutter der Parlamente" rührt sich nicht. Mögen Regierungen stürzen, die beiden großen Parteien sich zerfleischen, die Britischen Inseln auf den Atlantik hinaus treiben: Der Palast von Westminster lässt alles kommentarlos geschehen. Keine Stimme dringt dieser Tage aus dem Innern an die... weiter




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EU-Gipfel

Salzburger Kompromisssuche

Demonstration amRande des EU-Gipfels. - © apa/Neumayr Salzburg Der Erste war Antonio Costa. Der portugiesische Premierminister eröffnete den Ankunftsreigen auf dem Salzburger Flughafen... weiter




EU-Vorsitz

Gleichschritt zwischen Rom und Wien in Sachen Migration

Italiens Premier Conte und Kanzler Kurz schreiten die Carabinieri-Ehrenkompanie beim Palazzo Chigi in Rom ab. - © afp/Vincenzo Pinto Rom/Wien. (apa) Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag seine "Tour de capitales" vor dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs... weiter




Brexit

Tusk fasst Brexit-Gipfel im November ins Auge

Brüssel. Die EU-Staats- und Regierungschefs werden in Salzburg über die Möglichkeit eines Brexit-Sondergipfels im November beraten... weiter




Maßnahmen

EU-Kommission bereitet Notgesetze für den harten Brexit vor

20180917brexx - © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas Wien/Düsseldorf. Die EU-Kommission bereitet sich ganz konkret auf den Notfall eines harten Brexit vor - und zwar im Bereich Finanzmarktregulierung... weiter




Theresa May

"Mein Deal - oder kein Deal"

- © ap/Dunham London. Die britische Premierministerin Theresa May fordert die Brexit-Hardliner in den eigenen Reihen zur Gefolgschaft auf: Ein geregelter Austritt... weiter




Brexit

Mahnende Worte zum Brexit-Deal

US-POLITICS-ECONOMY-IMF - © APAweb / AFP, Andrew Caballero-Reynolds London. Mit der Warnung vor einem ungeordneten EU-Austritt hat die britische Premierministerin Theresa May die Brexit-Hardliner in den eigenen Reihen... weiter




Brexit

Das No-Deal-Gespenst rückt näher

Viele Briten fragen sich, ob der EU-Austritt die richtige Entscheidung war - zumal ein unkontrollierter Exit droht. - © afp/Daniel Leal-Olivas London. Noch lebt die Hoffnung, dass Großbritanniens Austritt aus der EU geordnet erfolgen wird. Um ein für beide Seiten akzeptables Abkommen wird... weiter




Boris Johnson

Hard Brexit, Soft Brexit oder No Deal?

Boris Johnson kann es nicht lassen. - © reuters London. (ast/reu) Bei den britischen Tories tun sich einige Gräben auf: Die Lager für einen weichen, harten oder gar keinen Brexit scheinen... weiter




Brexit

To deal or not to deal?

Brexit-Minister Raab skizzierte die Folgen einer ungeregelten Trennung. - © reu/Peter Nicholls London/Brüssel. (czar/reu) Es ist ein ungeliebtes Szenario. Ein Brexit-Abkommen wäre beiden Seiten denn auch lieber als ein ungeregelter Austritt aus... weiter





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