Die Angeklagten im Buwog-Prozess

Dossier
Der Buwog-Prozess

Der Buwog-Prozess ist der vorläufige Schlusspunkt zu den Ermittlungen gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, dessen ehemalige Mitarbeiter und Weggefährten. Verhandelt werden Anklagen wie mögliche Untreue, illegale Absprachen und Provisionszahlungen in Zusammenhang mit der Privatisierung von 60.000 Bundeswohnungen der Bauen und Wohnen GmbH (BUWOG). Der Republik Österreich könnten bis zu einer Milliarde Euro entgangen sein. Berichte, Kommentare und Analysen über einen Korruptionsfall, der seit 15 Jahren Justiz und Öffentlichkeit beschäftigt.


Der Terminal Tower in Linz. - © apa/Rubra

Buwog-Prozess

Ein Turm, ein Zwerg und viele Fragen

  • Der Linzer Terminal Tower steht nun im Fokus des Buwog-Prozesses. Kassierten Grasser und Co. Bestechungsgelder?

Wien. In der Buwog-Hauptverhandlung dreht sich seit Mittwoch alles um den Terminal Tower. 2006 hat sich das Finanzministerium in das Hochhaus neben dem Linzer Bahnhof eingemietet. Laut Anklage haben der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seine Vertrauten Bestechungsgelder für die Einmietung kassiert. 200... weiter




Zahlung soll über Hochegger an Meischberger (Bild) gegangen sein. - © apa/Hans Punz/apa-pool

Buwog-Prozess

Meischbergers Leistung wieder im Fokus7

  • Angeklagter Ex-Porr-Mitarbeiter bringt Meischberger, Plech und Hochegger unter Druck - was Grasser schadet.

Wien. Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V/F) und weitere wurde am Donnerstag die Einvernahme eines mitangeklagten Managers der Porr Solutions fortgesetzt. Laut Anklage soll dieser eine Zahlung für den Terminal Tower über 200.000 Euro an den ebenfalls mitangeklagten Ex-FPÖ-Spitzenpolitiker Walter Meischberger... weiter




Wer hat Hochegger beauftragt? Und wer hat seine Provision bezahlt? Darüber streiten Starzer  ... - © APA, Schlager

Vor Gericht

Banker gegen Immochef5

  • Ex-RLB-OÖ-Vorstand Starzer belastet den ehemaligen Immofinanzchef Karl Petrikovics.

Wien. Peter Hochegger gegen Karl-Heinz Grasser und Co. Alle Augen richteten sich bisher auf dieses Duell. Nun steigen in der Buwog-Hauptverhandlung am Wiener Straflandesgericht auch die beiden Angeklagten und einstigen Geschäftspartner Georg Starzer und Karl Petrikovics in den Ring. Sie belasten einander massiv... weiter




Ein zweites Bieterverfahren wurde offenbar überhaupt erst angesetzt, nachdem Hochegger bei Petrikovics nachgefragt hatte, ob das Konsortium bereit wäre, mit seinem Angebot höher zu gehen - in Richtung 1 MilliardeEuro. - © APAweb, Roland Schlager

Buwog-Causa

Erklärungsnot im Grasser-Prozess beim zweiten Bieterverfahren10

  • Petrikovics: Habe Hochegger nie nach Quelle der Informationen gefragt.

Wien. Wer hat das zweite Bieterverfahren beim Verkauf der staatlichen Buwog initiiert, wollte heute Richterin Marion Hohenecker im Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) ganz genau wissen - und brachte damit den angeklagten Ex-Immofinanzchef Karl Petrikovics in Erklärungsnot... weiter




Buwog-Prozess

Im Bann der Routine13

  • Ein zäher Start nach der Weihnachtspause: Im Buwog-Prozess macht sich die Gewohnheit breit.

Wien. Langsam schlich sie sich an. Langsam und beständig. Nun ist sie da, der Feind der Überraschungen: Die Routine, sie hält im Buwog-Prozess rund um Karl-Heinz Grasser Einzug. Zwangsläufig macht sie sich bei einem so gigantischen Verfahren breit. Denn nach zig Verhandlungstagen werden die zuvor aufregenden Eigenheiten der Beteiligten immer... weiter




Buwog

US-Konto wirft Fragen im Buwog-Prozess auf1

Wien. Im Buwog-Krimi gibt es nun neue Fragen um ein US-Konto. Laut "Kronen Zeitung" wurden die Richterin im Buwog-Prozess, Marion Hohenecker, und auch die Staatsanwälte vor wenigen Tagen über die Existenz dieses US-Kontos informiert. Obwohl sich darauf 1,1 Millionen Euro befinden sollen, seien bisher keine gesonderten Ermittlungsschritte... weiter




Buwog-Prozess

Eine "Ungeheuerlichkeit" und "Fake News"1

Wien. (dab) Mit der Einvernahme von Peter Hochegger ist am Donnerstag der Buwog-Prozess im Wiener Straflandesgericht fortgesetzt worden. In der stundenlangen Einvernahme berichtete der PR-Experte detailreich über die Causa Buwog und andere Fälle. Zu Beginn der Verhandlung bestritt Hochegger, dass es einen gemeinsamen Tatplan gegeben habe... weiter




Wahl-Brasilianer Peter Hochegger mag laut eigenen Angaben das Wasser der tropischen Frucht. - © apa/Hans PunzPorträt

Peter Hochegger

Trinker der Kokosnuss38

  • Hocheggers Geständnis sei ein PR-Gag, meinen manche. Er wolle mit sich ins Reine kommen, sagt der Ex-Lobbyist.

Wien. Ein Heiligenschein schwebt über dem Gesicht, darunter steht in großen Buchstaben "Innocent": Es war schon ein symbolträchtiger Getränkekarton, mit dem der angeklagte Ex-Lobbyist Peter Hochegger am Dienstag bei Gericht erschien. Kokosnusswasser enthielt die weiß-blaue Packung. Ein Trendgetränk, das auch hierzulande immer beliebter wird... weiter




Anwalt Norbert Wess und Angeklagten Karl- Heinz Grasser vor Beginn des Strafprozesses am Mittwoch. - © APAweb, HANS PUNZ/ APA- POOLVideo

Buwog-Prozess

"Das Geld hat sofort gezogen"8

  • Am sechsten Tag im Korruptionsprozess wurde erneut Ex-Lobbyist Hochegger vernommen.

Wien. Der Buwog-Prozess ist am Mittwoch mit der Einvernahme von Ex-Lobbyist Peter Hochegger fortgesetzt worden. Er ist der erste Angeklagte, der befragt wird. Hochegger hatte bereits am Freitag Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, den ehemaligen Immobilienverkäufer Ernst Karl Plech und den Ex-Lobbyisten Walter Meischberger schwer belastet... weiter




Im Prozess gegen den Angeklagten Karl-Heinz Grasser starten heute die Einvernahmen. - © APAweb/Hans Punz

Buwog

"Nicht in Österreich verfilzt"18

  • Dem Schweizer Vermögensberater Norbert Wicki ist nicht klar, wie er in das Verfahren geraten ist.

Wien. Mit humorvollen Pointen von Rechtsanwalt Herbert Eichenseder ist der sechste Verhandlungstag im Buwog-Prozess gestartet. Eichenseder verteidigt den Schweizer Vermögensberater Norbert Wicki. Er soll Geld von Grasser gewaschen haben und "Lug-Urkunden" erstellt haben. Doch sein Mandant wisse nicht einmal, wie er in das Verfahren reingekommen sei... weiter




zurück zu Dossiers


Werbung