Die Angeklagten im Buwog-Prozess

Dossier
Der Buwog-Prozess

Der Buwog-Prozess ist der vorläufige Schlusspunkt zu den Ermittlungen gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, dessen ehemalige Mitarbeiter und Weggefährten. Verhandelt werden Anklagen wie mögliche Untreue, illegale Absprachen und Provisionszahlungen in Zusammenhang mit der Privatisierung von 60.000 Bundeswohnungen der Bauen und Wohnen GmbH (BUWOG). Der Republik Österreich könnten bis zu einer Milliarde Euro entgangen sein. Berichte, Kommentare und Analysen über einen Korruptionsfall, der seit 15 Jahren Justiz und Öffentlichkeit beschäftigt.


Auffallend ist, dass Grasser zwar laut Meischberger mit der ganzen Anklage nichts zu tun hat, aber doch bei mehreren Treffen nach Auffliegen der Causa Buwog dabei war. - © APAweb, Georg Hochmuth

Buwog-Prozess

Meischbergers Frust über Grassers lockere Zunge

  • Grassers Interview-Tour durch die Redaktionen ließ Meischberger schlecht dastehen.

Wien/Linz. Am 36. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere stand heute das Verhältnis des ehemaligen Ministers zu seinem mitangeklagten Trauzeugen Walter Meischberger im Zentrum. Dieser schilderte an seinem siebenten Vernehmungstag durch Richterin Marion Hohenecker... weiter




Waren sie - Motorboote ausgenommen - ein Herz und eine Seele? Walter Meischberger (heute am Wiener Straflandesgericht) und Ernst Karl Plech (im Februar 2018). - © APA - Hochmuth (2)

Buwog

Meischbergers "Fetzen der Erinnerung"8

  • Der Zweitangeklagte sprach im Grasser-Prozess über großes Vertrauen und Gedächtnislücken.

Im Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser (erst FPÖ, dann ÖVP) und andere stand heute wieder einmal der zweitangeklagte ehemalige FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger im Mittelpunkt. Er berief sich auf sein schlechtes Gedächtnis, korrigierte frühere Aussagen und brachte wenig Licht in die Fragen um drei... weiter




- © apa/R. Schlager/apa-Pool

Vor Gericht

"Haider war Informant"2

  • Meischberger bringt im Buwog-Prozess verstorbenen Politiker ins Spiel.

Wien. Ein Toter rückte am Dienstag in den Mittelpunkt des Buwog-Prozesses: der 2008 verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Immer wieder nahm der Ex-FPÖ-Spitzenpolitiker Walter Meischberger in seiner Aussage auf Haider Bezug. Ohne Haider sei in Sachen Buwog in der Regierung rein gar nichts gegangen, meinte der Angeklagte... weiter




Richterin Hohenecker führt den Prozess bisher souverän. - © APAweb / Roland Schlager

Grasser-Prozess

Buwog - jetzt geht’s erst richtig los12

  • Mehr als vier Monate läuft die Buwog-Hauptverhandlung schon - eine Bilanz und (spekulative) Vorschau.

Wien. 32 Verhandlungstage hat der Buwog-Prozess mittlerweile hinter sich gebracht. Seit über vier Monaten läuft die Hauptverhandlung bereits. Welche Erkenntnisse lassen sich aus dem bisherigen Verlauf gewinnen? Die "Wiener Zeitung" zieht Zwischenbilanz und gibt eine Vorschau. Wie lange wird der Prozess noch dauern... weiter




"Freimaurer" Hochegger habe einen "abgekarteten" Deal mit der Staatsanwaltschaft abgeschlossen, so Meischberger. - © apa/Hochmuth

Buwog

Tag des Trauzeugen3

  • Buwog-Prozess: Am Mittwoch startete die Befragung des Ex-Lobbyisten Walter Meischberger.

Wien. Es wird wieder spannend. Im Korruptionsprozess rund um die Buwog und den Linzer Terminal Tower wurde am Donnerstag der angeklagte Ex-FPÖ-Spitzenpolitiker Walter Meischberger befragt. Meischberger bekannte sich zu Beginn der Vernehmung "nicht schuldig" und nutzte die Möglichkeit, zu Beginn seine Sicht der Dinge darzustellen... weiter




Der Terminal Tower in Linz. - © apa/Rubra

Buwog-Prozess

Ein Turm, ein Zwerg und viele Fragen

  • Der Linzer Terminal Tower steht nun im Fokus des Buwog-Prozesses. Kassierten Grasser und Co. Bestechungsgelder?

Wien. In der Buwog-Hauptverhandlung dreht sich seit Mittwoch alles um den Terminal Tower. 2006 hat sich das Finanzministerium in das Hochhaus neben dem Linzer Bahnhof eingemietet. Laut Anklage haben der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seine Vertrauten Bestechungsgelder für die Einmietung kassiert. 200... weiter




Zahlung soll über Hochegger an Meischberger (Bild) gegangen sein. - © apa/Hans Punz/apa-pool

Buwog-Prozess

Meischbergers Leistung wieder im Fokus7

  • Angeklagter Ex-Porr-Mitarbeiter bringt Meischberger, Plech und Hochegger unter Druck - was Grasser schadet.

Wien. Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V/F) und weitere wurde am Donnerstag die Einvernahme eines mitangeklagten Managers der Porr Solutions fortgesetzt. Laut Anklage soll dieser eine Zahlung für den Terminal Tower über 200.000 Euro an den ebenfalls mitangeklagten Ex-FPÖ-Spitzenpolitiker Walter Meischberger... weiter




Wer hat Hochegger beauftragt? Und wer hat seine Provision bezahlt? Darüber streiten Starzer  ... - © APA, Schlager

Vor Gericht

Banker gegen Immochef5

  • Ex-RLB-OÖ-Vorstand Starzer belastet den ehemaligen Immofinanzchef Karl Petrikovics.

Wien. Peter Hochegger gegen Karl-Heinz Grasser und Co. Alle Augen richteten sich bisher auf dieses Duell. Nun steigen in der Buwog-Hauptverhandlung am Wiener Straflandesgericht auch die beiden Angeklagten und einstigen Geschäftspartner Georg Starzer und Karl Petrikovics in den Ring. Sie belasten einander massiv... weiter




Ein zweites Bieterverfahren wurde offenbar überhaupt erst angesetzt, nachdem Hochegger bei Petrikovics nachgefragt hatte, ob das Konsortium bereit wäre, mit seinem Angebot höher zu gehen - in Richtung 1 MilliardeEuro. - © APAweb, Roland Schlager

Buwog-Causa

Erklärungsnot im Grasser-Prozess beim zweiten Bieterverfahren10

  • Petrikovics: Habe Hochegger nie nach Quelle der Informationen gefragt.

Wien. Wer hat das zweite Bieterverfahren beim Verkauf der staatlichen Buwog initiiert, wollte heute Richterin Marion Hohenecker im Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) ganz genau wissen - und brachte damit den angeklagten Ex-Immofinanzchef Karl Petrikovics in Erklärungsnot... weiter




Buwog-Prozess

Im Bann der Routine13

  • Ein zäher Start nach der Weihnachtspause: Im Buwog-Prozess macht sich die Gewohnheit breit.

Wien. Langsam schlich sie sich an. Langsam und beständig. Nun ist sie da, der Feind der Überraschungen: Die Routine, sie hält im Buwog-Prozess rund um Karl-Heinz Grasser Einzug. Zwangsläufig macht sie sich bei einem so gigantischen Verfahren breit. Denn nach zig Verhandlungstagen werden die zuvor aufregenden Eigenheiten der Beteiligten immer... weiter




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