Die Diskussionsrunde in der Urania. - © Screenshot Youtube
Die Diskussionsrunde in der Urania. - © Screenshot Youtube

Die Digitalisierung ist ein gewaltiger technologischer Entwicklungssprung. Sie verändert nicht nur die manuelle, sondern auch die kognitive Arbeit des Menschen. Doch Technologie ist nur ein Hilfsmittel, mit dem man nicht nur umgehen können soll, sondern auch Nutzen daraus ziehen darf.

Inwieweit das Digitale in Ausbildung und Bildung von Nutzen ist, in den Schulen und bei der Entwicklung der Persönlichkeit des Menschen, war Thema der aktuellen Diskussionsrunde der "Wiener Zeitung" zum Thema Digitaler Humanismus. Dabei wurde das Thema breit gefächert, von einem Blick zurück in die Geschichte der Entwicklung der Lohnarbeit, über Schule in Zeiten von Corona bis hin zur Problematik der veralteten Lehrpläne und die Tatsache der soziale Ungleichheit, was den Zugang zu digitalen Medien betrifft. Hier die Gesprächsrunde zum Nachschauen auf YouTube, ein ausführlicher Nachbericht folgt.

Es diskutierten Hannes Androsch, Industrieller und ehemaliger Finanzminister und Vizekanzler; Ruth Mateus-Berr, Art & Design Educator, Universität für angewandte Kunst Wien; und Christiane Spiel, Professorin für Bildungspsychologie und Evaluation, Universität Wien.

Judith Belfkih, stellvertretende Chefredakteurin der "Wiener Zeitung", moderierte die Diskussion. Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus, sprach zur Einleitung über die Aufgaben des Digitalen Humanismus. (cra)