Sprache ist das wichtigste Medium der Menschen. Sprache war der Quantensprung in der Entwicklung des Homo Sapiens. Sie ist aber auch ein hoch komplexes System, das sich ständig weiterentwickelt, denn sonst würden wir heute noch beispielsweise mittelhochdeutsch sprechen. Aktuell wird der Verfall der Alltagsprache durch den Gebrauch von Emojis und Anglizismen in den Sozialen Medien ausgerufen. An Sprachvielfalt wird dabei aber kaum gedacht. Wird die Künstliche Intelligenz die menschliche Sprache über alle bisherigen Grenzen hinweg in das Unendliche transformieren?

 Es diskutierten dazu am 20. Juni in der Wienbibliothek im Rathaus der Schriftsteller und Essayist Franz Schuh und die Philosophin Elisabeth Nemeth, Institut für Philosophie, Universität Wien, Vize-Präsidentin der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. Walter Hämmerle, Chefredakteur der "Wiener Zeitung", moderierte die Veranstaltung. 

Begrüßung und Einführung: Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus; Martin Fleischhacker, Geschäftsführer Wiener Zeitung

Podium: Franz Schuh, Schriftsteller und Essayist; Elisabeth Nemeth, Institut für Philosophie, Universität Wien, Vize-Präsidentin der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft;

Moderation: Walter Hämmerle, Chefredakteur der "Wiener Zeitung"