Die Erhebungen sind deutlich spürbar. - ©EZB
Die Erhebungen sind deutlich spürbar. - ©EZB

Die 5-€-Banknote mit erweiterten Sicherheitsmerkmalen wurde 2013 von der Europäischen Zentralbank herausgebracht.

Die Euro-Scheine haben mehrere Sicherheitsmerkmale, mit deren Hilfe sich Fälschungen entlarven lassen. Die EZB empfiehlt die Prüfung in drei Schritten: Fühlen - Sehen - Kippen:

Sicherheitsfaden, vollständige Zahl und Wasserzeichen beim 100 Euro-Schein. - ©EZB
Sicherheitsfaden, vollständige Zahl und Wasserzeichen beim 100 Euro-Schein. - ©EZB

1. Fühlen: Auf der Vorderseite der Banknoten sind Teile des Druckbildes (Schriftzug "BCE ECB EZB EKT EKP" am oberen Rand) zu fühle. Auch beim Hauptmotiv, der Schrift und der großen Wertzahl ist ein Relief spürbar (große Grafik, Felder Nr. 4).
Die erhabenen Stellen werden mit einem aufwändigen Druckverfahren erzeugt.

2. Sehen: Halten Sie die Banknote gegen das Licht. Im Gegenlicht werden das Wasserzeichen (Nr. 1), der Sicherheitsfaden (Nr. 5) und die sonst unvollständige Wertangabe sichtbar. Diese Zahl ist zu einem Teil auf der Vorderseite und zum Teil auf der Rückseite aufgedruckt.
Alle drei Merkmale sind laut EZB bei echten Banknoten auf Vorder- und Rückseite zu sehen.

Das Gesicht der Europa erscheint, wenn man den neuen 5-Euroschein kippt. - ©EZB
Das Gesicht der Europa erscheint, wenn man den neuen 5-Euroschein kippt. - ©EZB

3. Kippen: Auf der Vorderseite erscheinen im Hologramm verschiedene Motive (Nr. 2). Auf der Rückseite wird der Glanzstreifen (bei Scheinen bis 20 Euro) oder die Zahl mit Farbwechsel (bei Scheinen ab 50 Euro) sichtbar.
Diese so genannte Smaragdzahl der neuen Euroscheine zeigt den der aufgedruckten Wert der Banknote, der seine Farbe von smaragdgrün zu blau ändert, wenn man den Geldschein etwas neigt. Außerdem bewegt sich ein Lichtbalken auf und ab (Nr. 3).

Die EZB rät, bei der Prüfung einer verdächtigen Banknote immer mehrere Sicherheitsmerkmale zu testen und eine zweifelsfrei echte Banknote zum Vergleich heranzuziehen.

Tausch der Banknoten

Mit dem 2. Mai 2013 wurde die 5-€- Banknote als erste Stückelung der Europa-Serie in Umlauf gebracht.

Anfangs werden die beiden Euro-Banknotenserien parallel zueinander im Umlauf sein, dann wird die erste Serie nach und nach aus dem Verkehr gezogen und verliert letztlich den Status als gesetzliches Zahlungsmittel. Die entsprechenden Termine werden langfristig angekündigt.

Rückgang der Fälschungen in Österreich 2017

Der beträchtliche Schadensrückgang auf 567.075 EUR (–201.440 EUR gegenüber 2016) in Österreich ist im Wesentlichen auf weniger Fälschungen in fast allen Banknotenkategorien zurückzuführen. So konnten beispielsweise bei der 100-Euro-Banknote die Fälschungen im Vergleich zu 2016 von 2.024 Stück auf 871 Stück reduziert werden.

Ein ähnliches Bild zeigt sich für die 200-Euro-Banknote: Gab es 2016 noch 408 Fälschungen, so wurden 2017 nur mehr 141 Fälschungen aus dem Verkehr gezogen.

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