• 11/2000: Das Bundesministerium für Landesverteidigung definiert die Leistungen der Flugzeuge auf der Basis eines militärischen Pflichtenhefts Zur Vorbereitung der Angebotseinholung werden die Unterlagen in der Folge an SAAB, Dassault, Lockheed, Boeing und EADS geschickt.
  • 09/2001: Die Ausschreibung wird gestartet.
  • 31.1.2002: Die Bewertungskommission nimmt ihre Arbeit auf und stellt fest, dass keiner der drei Anbieter eine entsprechende Zwischenlösung zur Überleitung auf den neuen Abfangjäger angeboten hat. In der Folge wird die ursprünglich geplante Zwischenlösung verworfen.
  • 04/2002: Die drei Anbieter legen Unterlagen zu den konkretisierten Leistungsbestimmungen vor.
  • 06/2002: Die Bewertungskommission legt dem Verteidigungsminister das Endergebnis vor. Das Offert der Firma Lockheed-Martin enthält keine Imformationen zu zwei geforderten Leistungen und kann nicht gereiht werden. In der militärisch-technischen Bewertung (Nutzwertermittlung) liegt der Typhoon deutlich vor dem Gripen. Die reine Gegenüberstellung der Anschaffungskosten (Kostenwertermittlung) ergibt Kostenvorteile für den Gripen. Die Bewertungskommission empfiehlt dem Verteidigungsminister mehrheitlich (4:1), den Auftrag an EADS (Typhoon) zu vergeben.
  • 08/2002: Der Verteidigungsminister präsentiert die Entscheidung zur Reduzierung der Eurofighter-Stückzahl von 24 auf 18 Stück.
  • 06/2003: Das Parlament beschließt den Ankauf von 18 Eurofighter Einsitzern mit den Stimmen der Regierungsfraktionen ÖVP und FPÖ.
  • 07/2003 Vertreter des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Vertreter der Eurofighter GmbH unterzeichnen den Kaufvertrag.
  • 08/2003 Der Beschaffungsvertrag tritt mit der Veröffentlichung des Budgetbegleitgesetzes in Kraft.
Deutscher Eurofighter Typhoon - © Dmitry A. Mottl / Creative Commons
Deutscher Eurofighter Typhoon - © Dmitry A. Mottl / Creative Commons

(Quellen: Agenturen, Bundesministerium für Landesverteidigung)