Thema
Februar 1934

Februar 1934

Februarkämpfe

Brünn 1934: Die Geschlagenen im Exil

  • Februar-Aufstand: Die Tschechoslowakei wird zum Ausgangspunkt des "revolutionären Widerstandes" der SDAP.

Die blutigen Ereignisse rund um die Niederschlagung des sozialdemokratischen Aufstandes in den Februartagen 1934 sorgten in der Tschechoslowakei als dem nördlichen Nachbarland Österreichs für ungeheure Aufregung. Dort war man damals aber nicht nur indirekt vom Bürgerkrieg in Österreich betroffen. Sowohl die Anführer der Österreichischen... weiter




Bürgerkrieg

Entlarvter Mythos, umkämpfte Person

  • Vor 75 Jahren nutzte Dollfuß eine Lücke in der Geschäftsordnung für die Ausschaltung des Parlaments.

Wien. "1933 scheint ein ungeliebtes Datum in unserem Geschichtskanon zu sein, das man besser nicht thematisiert." Der Wiener Zeithistoriker Oliver Rathkolb formulierte am Dienstag anlässlich einer Festsitzung des SPÖ-Parlamentsklubs zum 75. Jahrestag der Ausschaltung des Parlaments diese in Österreich nach 1945 über Jahrzehnte weit verbreitete... weiter




Analyse

12. Februar 1934: Kuschelkurs schlägt Bürgerkrieg

  • Verliert die Zwischenkriegszeit ihre Symbolkraft?

Zugegeben: Historische Gedenken und Feierstunden haben es in diesen Tagen schwer, in die Schlagzeilen zu kommen. Alle blicken wie gebannt auf die globale Wirtschaftskrise und keiner getraut sich, den Worst case auch bis zum Ende konsequent durchzudenken. Für einen Blick zurück bleibt da oft keine Zeit.  Vielleicht also kommt der 75... weiter




Geschichte

1934: Alles oder nichts

  • Vor 70 Jahren schossen Österreicher auf Landsleute: Ein Ereignis, das die politischen Lager bis heute trennt.

Die jüngsten Überlebenden der Februarkämpfe des Jahres 1934 sind heute an die 90 Jahre alt. Die Zeiten, da sofort die Emotionen hochgingen, wenn die Rede auf den 12. Februar kam, sind vorbei. Trotzdem ist er noch immer der wundeste Punkt in der Beziehungsgeschichte der beiden großen politischen Lager... weiter




Gemeinsames Gedenken an die Februarkämpfe: Die Vertreter der Opferverbände Gerhard Kastelic (ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich), Johannes Schwantner (Vorsitzender der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer), Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger bei der Kranzniederlegung am Mahnmal der Stadt Wien am Zentralfriedhof (v. l. n. r.). - © apa/Neubauer

Nachlese 2014

Ein Trauma, das nachwirkt1

  • Politologe Plasser: Ressentiments bestehen noch, sind aber ungleich gedämpfter.

Wien. 80 Jahre nachdem der damalige Bundeskanzler Engelbert Dollfuß auf Arbeiter schießen ließ, legten Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger am Zentralfriedhof beim Mahnmal der Opfer für ein freies Österreich (1934 bis 1945) einen Kranz nieder. Bereits vor 50 Jahren gedachten Sozialdemokratie und Volkspartei des... weiter




Zeitgeschichte

Hans Landauer ist tot5

  • Antifaschist starb im Alter von 93 Jahren, er zog als 16-Jähriger in den Bürgerkrieg gegen Franco.

Wien. Hans Landauer, der letzte österreichische Kämpfer im Spanischen Bürgerkrieg, ist tot. Der 93-Jährige starb in der Nacht auf Sonntag in seiner Heimatgemeinde Oberwaltersdorf in Niederösterreich, wie das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW, Link siehe Kasten rechts) auf seiner Homepage mitteilte... weiter




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12. Februar 1934






Zeitzeugen im Interview







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