Foto: APA/AFP

Dossier
Filmfestival Venedig
Die 75. Auflage der Filmfestspiele von Venedig geht heuer vom 29. August bis 8. September 2018 über die Bühne. Die Filmbiografie über Neil Armstrong ist eines von 21 Werken, die um die Goldenen Löwen rittern. Ein österreichischer Film ist heuer nicht am Start. Aus österreichischer Sicht interessant interessant: Die Premiere von "Introduzione all'oscuro" des argentinischen Regisseurs Solnicki, der eine Hommage an Hans Hurch geschaffen hat. Die Wiener Zeitung begleitet das Festival vor Ort mit Text- und Video-Beiträgen.
Link: La Biennale di Venezia

helmbergervenedig - © La Biennale di Venezia/Andreas Horvath

Nachlese 2015

Helmut Berger, (sehn-)süchtig27

  • Die Doku "Helmut Berger, Actor" von Andreas Horvath kommt dem einstigen Weltstar so nahe wie nie zuvor.

Als Helmut Berger, 71 und Weltstar aus Bad Ischl, im Fünf-Sterne-Hotel in Saint Tropez eincheckt, und sich im hoteleigenen Bademantel und mitsamt seinen Initialen besticktem Necessaire auf der Couch niederlässt, da stehen vor ihm aufgebaut nicht nur zahllose Medikamente und Vitamine, sondern auch vier Fläschchen Bier und eine Flasche Vodka... weiter




"A Pigeon Sits on a Branch Reflecting on Existence" von Roy Andersson (re.) erhielt den Goldenen Löwen für den besten Film. Mit ihm im Bild: Nisse Vestblom, Roy Andersson. - © Katharina Sartena

Nachlese 2014

Eine Taube erobert Goldenen Löwen8

  • Großer Preis an Joshuas Oppenheimer "The look of silence", Produktion von Ulrich Seidl ging leer aus.

Venedig. Gold für Schweden: Roy Anderssons "A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence" ist mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig ausgezeichnet worden. Das gab die Jury unter Vorsitz des französischen Filmmusikkomponisten Alexandre Desplat am Samstagabend bekannt. Der Große Preis der Jury ging an Joshua Oppenheimers... weiter




Nur skurril oder doch eine Seidl-Provokation? - © Stadtkino Filmverleih

Nachlese 2014

Der Führer, abgestaubt mit Schwarz-Rot-Gold12

  • "Im Keller" zeigt der österreichische Filmregisseur Ulrich Seidl scheinbare Skurrilitäten, die dunkle Obsessionen offenbaren - Mit Video

Wenn Herr Ochs einen Anruf am Handy kriegt, dann ertönt als Klingelton die Kennmelodie aus der "Deutschen Wochenschau" des Dritten Reiches. Sein Keller beherbergt einen Führer-Schrein mit allerlei feinsäuberlich drapierten einschlägigen Devotionalien. "In diesem Raum", sagt Ochs, "treffen wir uns eigentlich immer, der ist am gemütlichsten... weiter




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Filmkritik

Von Tanz und Terror

Dakota Johnson spielt eine junge amerikanische Tänzerin im Berlin des Jahres 1977. - © Amazon Studios Der Begriff Remake ist im Mainstream inzwischen die Auszeichnung für größtmögliche Phantasie- und Ideenlosigkeit. Das gilt allerdings nicht für die... weiter




Filmstarts

Neu im Kino

Die Frau als Gefahr (vf) Auch wenn der Filmtitel "#Female Pleasure" vielleicht etwas Schlüpfriges vermuten lässt, ist es genau dieser Widerspruch... weiter




Filmkritik

Macht den Reinblütigen!

Der zweite von fünf Teilen der "Phantastischen Tierwesen" spielt im Jahre 1927. Zuvor wurde der Zauberer Grindelwald enttarnt und festgenommen... weiter






Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.

Ignaz Kirchner als "Samiel", 2007, während der Fotoprobe von "Der Freischuetz" in Salzburg.  Das Tutu ist das Spezifikum der Ballerina, die elfengleich über die Bühne schwebt.