AKW-Katastrophe Fukushima


EPA/KIMIMASA MAYAMA.
Das Erdbeben der Stärke 9,0 am 11.3.2011 und der verheerende Tsunami haben in Japan Tausende Menschen in den Tod gerissen und das Land in eine atomare Katastrophe gestürzt. Der Super-GAU in Fukushima ist die schwerste atomare Katastrophe seit Tschernobyl. Das Dossier hält Sie über die Folgen in Japan, über Entwicklungen in der Kernenergie weltweit und über mögliche Risiken der Atomenergie auf dem Laufenden.


"Atomkraft: Die Eneregie für eine strahlende Zukunft" steht auf dem Plakat in der verlassenen Stadt Futaba. - © APAweb/AFP, TSUNO

Japan

Zurück nach Fukushima11

  • Japan lässt Sperrgebiet an Fukushima-Atomruine dekontaminieren, Bewohner sollen 2022 wieder in Futaba einziehen.

Fukushima. Eine radioaktiv verstrahlte Stadt nahe der Atomruine in Fukushima soll nach dem Willen der japanischen Regierung wieder bewohnbar gemacht werden. Am Montag begannen die Arbeiten zur Dekontaminierung in Futaba in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Nach dem Willen des Staates solle der derzeit noch immer evakuierte... weiter




Demonstration in Tokio am Gedenktag der Katastrophe. - © APAweb/AFP, KITAMURA

Japan

Katastrophe von Fukushima verstärkt Geschlechterkluft14

  • Ein Bericht von Greenpeace untersucht die psychosozialen Folgen des Atomunfalls: Frauenarmut steigt.

Fukushima. Japan hat am Samstag den Opfern der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe vor sechs Jahren gedacht. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es dadurch zu erheblichen Schäden, die zu einer Kernschmelze führten. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Atomruine zurückgebaut ist... weiter




Japan

Schwacher Tsunami nach Erdbeben in Fukushima2

  • Keine größeren Schäden an Atomkraftwerken - Flutwellen deutlich kleiner als 2011.

Tokio. Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag im Gebiet des japanischen Katastrophenreaktors Fukushima eine neue Tsunami-Flutwelle ausgelöst. Die Flutwellen hätten die Küste vor dem Kraftwerksgelände mit einer Höhe von rund einem Meter erreicht und offenbar keine größeren Schäden angerichtet, teilte der Reaktorbetreiber Tepco mit... weiter




AKW Weltweit

Atomenergie

Geschwärzte Atompolitik37

  • Wesentliche Informationen über das AKW Mochovce werden nicht veröffentlicht.

Wien. Immer dienstags von 9 bis 15.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr. In dieser Zeit ist es noch bis 30. Juni möglich, die Dokumente zur Inbetriebnahme der Blöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei in dessen Informationscenter einzusehen. Bis 31... weiter




Österreich blickt ausgesprochen skeptisch auf das Atomkraftwerk Paks. - © Creative Commons - Barna Rovács (Rovibroni)

Russland

Mehr Geld für Orbáns AKW-Pläne

  • Russland ist bereit, den Ausbau des Kernkraftwerk Paks zu 100 Prozent zu finanzieren.

Budapest. Mit gleich drei Flugzeugen ist am Donnerstag die russische Delegation mit Präsident Wladimir Putin an der Spitze in Budapest gelandet - zu einem Besuch, von dem ein noch engerer Schulterschluss mit seinem Gastgeber Viktor Orbán gegen die EU ausgehen dürfte... weiter




Die beiden Reaktorblöcke am Rheinseitenkanal. - © Creative Commons - Florival fr

Fessenheim

Kommunisten für Atomkraft4

  • Die französische Gewerkschaft CGT unterstützt den staatlichen Energiekonzern.

Etwa 400  Mitarbeiter des Atomkraftwerks Fessenheim haben mit einem Streik gegen dessen Schließung protestiert. Sie versammelten sich am Montagmorgen, nachdem die kommunistische Gewerkschaft CGT zu einem "unbegrenzten Streik" ab 06.00 Uhr aufgerufen hatte... weiter




Tschernobyl

Riesige neue Schutzhülle erreichte Atomruine2

  • Größtes bewegliches Bauwerk der Welt über alten Betonsarkophag geschoben.

Tschernobyl. Eine neue Schutzhülle für den 1986 explodierten Reaktor in Tschernobyl hat die ukrainische Atomruine erreicht. Bei Schneefall und bedecktem Himmel bereiteten Arbeiter und Experten die Präsentation des Stahlmantels vor. Zu der Zeremonie wurden am Dienstag unter anderen der ukrainische... weiter





Fukushima






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Kernenergie

Radioaktive Stoffe

Kommt es zu einem Reaktorunfall, dann entweichen aus einem Atomkraftwerk unterschiedliche Stoffe. So werden etwa Edelgase wie Xenon oder Krypton freigesetzt. Diese sind auch bei Einatmen ungiftig. Gefährlich für den Menschen sind indes radioaktives Jod, Cäsium, Strontium und Plutonium...

Radioaktivität

Die tödlichen Gefahren der Strahlung

Das radioaktive Isotop Jod 131 ((8,02 Tage Halbwertszeit)) wird vor allem von der Schilddrüse aufgenommen. Diese braucht für ihre Hormonbildung enorm viel Jod, "wird radioaktives Jod angereichert, strahlt es lokal im Schilddrüsengewebe einige Millimeter oder Zentimeter und es kann sich...

Kernschmelze

Kernschmelze, GAU und Super-GAU

Der größte anzunehmende Unfall (GAU) in einem Kernkraftwerk bezeichnet den schwersten, unter Einsatz aller Sicherheitssysteme noch beherrschbaren Störfall. Die Umwelt wird dabei nicht über die zulässigen Grenzwerte hinaus mit Strahlen belastet...




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