Fukushima & Atomenergie

"Atomkraft: Die Eneregie für eine strahlende Zukunft" steht auf dem Plakat in der verlassenen Stadt Futaba. - © APAweb/AFP, TSUNO

Japan

Zurück nach Fukushima11

  • Japan lässt Sperrgebiet an Fukushima-Atomruine dekontaminieren, Bewohner sollen 2022 wieder in Futaba einziehen.

Fukushima. Eine radioaktiv verstrahlte Stadt nahe der Atomruine in Fukushima soll nach dem Willen der japanischen Regierung wieder bewohnbar gemacht werden. Am Montag begannen die Arbeiten zur Dekontaminierung in Futaba in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Nach dem Willen des Staates solle der derzeit noch immer evakuierte... weiter




Japan

Katastrophe von Fukushima verstärkt Geschlechterkluft14

  • Ein Bericht von Greenpeace untersucht die psychosozialen Folgen des Atomunfalls: Frauenarmut steigt.

Fukushima. Japan hat am Samstag den Opfern der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe vor sechs Jahren gedacht. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es dadurch zu erheblichen Schäden, die zu einer Kernschmelze führten. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Atomruine zurückgebaut ist... weiter




Japan

Schwacher Tsunami nach Erdbeben in Fukushima2

  • Keine größeren Schäden an Atomkraftwerken - Flutwellen deutlich kleiner als 2011.

Tokio. Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag im Gebiet des japanischen Katastrophenreaktors Fukushima eine neue Tsunami-Flutwelle ausgelöst. Die Flutwellen hätten die Küste vor dem Kraftwerksgelände mit einer Höhe von rund einem Meter erreicht und offenbar keine größeren Schäden angerichtet, teilte der Reaktorbetreiber Tepco mit... weiter




Japan

Flutwellen nach schwerem Beben an Nordost-Küste13

  • Erdbeben der Stärke 7,4 mit Epizentrum vor der Küste, bis zu drei Meter hohe Flutwelle erwartet.
  • Tsunami-Warnung unter anderem auch für Region Fukushima, Regierung richtet Krisenstab ein, laut Behörden keine erhöhte Radioaktivität gemessen.

Tokio. In Japan haben die Behörden am Dienstag nach einem schweren Erdbeben vor einer bis zu drei Meter hohen Flutwelle gewarnt. Nach Angaben der Meteorologiebehörde hatte das Beben am frühen Morgen (Ortszeit) eine Stärke von 7,4 und ist eine Gefahr für die Gebiete, die schon 2011 bei der Atomkatastrophe von Fukushima betroffen waren... weiter




Japan

"Das ist Tsunami-Gebiet"1

  • Nach der Flutwelle 2011 beschlossen viele Gemeinden in Ostjapan, noch höhere Schutzmauern hochzuziehen als zuvor. Dabei hielten die meisten damals den Wasserwänden nicht stand.

Tokio. Nach dem heftigen Erdbeben hatte Hiroko Otsukas Mutter ihre beiden Enkel, vier und sieben Jahre alt, von der Schule abgeholt und nach Hause gebracht. Die Bucht von Kesennuma war erfüllt vom Geheul der Sirenen und vom Schneetreiben an einem kalten Wintertag im März vor fünf Jahren. Lautsprecherdurchsagen warnten die Bewohner... weiter




Fukushima

Zum Herumsitzen verdammt

  • Nicht die Strahlenbelastung nach der Fukushima-Katastrophe macht viele Menschen in der Region krank, sondern die Apathie der Überlebenden.

Tokio. Manchmal werde sie gefragt, ob man in Fukushima weiter unbesorgt in die Berge gehen könne, um wildes Gemüse zum Verzehr zu sammeln. "Wenn die Person über 70 Jahre alt ist, antworte ich: ‚Gehen Sie, so oft Sie wollen‘", sagt Dr. Sae Ochi. Sie weiß zwar, dass anders als Supermarktgemüse, das kontrolliert wird... weiter




Fukushima

Aufgeben oder zurückgehen3

  • Am 11. März 2011 führte ein starkes Seebeben zum Tsunami und einer Havarie im AKW Fukushima Daiichi. Viele fühlen sich vom Staat übergangen.

Tokio. Kenichi Hasegawa ist eine Seltenheit in Japan. Der frühere Milchbauer aus der 6000 Seelen-Gemeinde Iitate in Fukushima scheut sich nicht davor, deutliche Worte zu finden, wenn er über den Umgang des Staates mit den Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima spricht: "Es ist ganz klar geworden, dass die Regierung die Sache so schnell wie... weiter




Fukushima

Japan gedachte der Opfer der Tsunami-Katastrophe

  • Bewohner der Region beteten für fast 19.000 Opfer - Wiederaufbau nur schleppend.

Fukushima. Japan hat der Opfer der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe vor fünf Jahren gedacht. Bewohner der von der Flutwelle überschwemmten Region Tohoku im Nordosten des Inselstaats beteten am Freitag für die fast 19.000 Todesopfer. Im Atomkraftwerk Fukushima war es kurz nach dem Beben zu Kernschmelzen gekommen... weiter




Fukushima

Die Bekehrung des Naoto Kan

Tokio. (sb) Ohne viel Trara betritt Naoto Kan die Bühne im deutschen Kulturzentrum Tokio. Vor dem Ex-Premier liegt zwar ein Manuskript, aber er verwendet es nicht. In seiner wiedergefundenen Rolle als Aktivist fühlt sich der 69-Jährige, in dessen Amtszeit die Fukushima-Katatstrophe fiel, sichtlich wohl... weiter




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Bulgarien will AKW doch bauen

Die Idylle täuscht. Auf der Flussinsel in der Donau befand sich ein kommunistisches Arbeitslager. Jetzt soll die Kleinstadt Belene ein Atomkraftwerk erhalten. - © Iliana Teneva - CC 4.0 Bulgarien will den gestoppten Bau eines Atomkraftwerks bei Belene an der Donau nun doch weiterführen. Das Parlament beauftragte am Donnerstag mit... weiter




radioaktiver Müll

Mistplatz für die Ewigkeit

Wien. 11.200 Fässer mit einem Fassungsvermögen von je 200 Liter lagern derzeit in klimatisierten Hallen des Forschungszentrums Seibersdorf in... weiter




Ungarn

Bau der Reaktoren von AKW Paks II. beginnt 2020

20180301PaksProtest - © APAweb/AFP, Joe Klamar Wien. Der Bau der beiden neuen Reaktoren des ungarischen Atomkraftwerks Paks soll 2020 beginnen. Das sagte der für den Ausbau des Kraftwerks... weiter






Kernenergie

Radioaktive Stoffe

Kommt es zu einem Reaktorunfall, dann entweichen aus einem Atomkraftwerk unterschiedliche Stoffe. So werden etwa Edelgase wie Xenon oder Krypton freigesetzt. Diese sind auch bei Einatmen ungiftig. Gefährlich für den Menschen sind indes radioaktives Jod, Cäsium, Strontium und Plutonium...

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