Wien. Drei Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat die EU die Kontrolle von Lebensmittelimporten aus Japan mit Anfang April gelockert. Gesundheitsminister Alois Stöger wies am Donnerstag allerdings darauf hin, dass Österreich dabei bleibe, 100 Prozent der Einfuhren auf Radioaktivität zu prüfen. "Bei der Lebensmittelsicherheit gehen wir kein Risiko ein", sagte Stöger laut einer Aussendung.

Die neue EU-Verordnung mit besonderen Bedingungen für die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln, deren Ursprung oder Herkunft Japan ist, ersetzt die bisherige "Japan-Verordnung" nach dem Reaktorunfall vom 11. März 2011. Nun sind nur noch stichprobenartige Überprüfungen vorgeschrieben, berichtete das Ministerium. Die österreichischen Grenzkontrollstellen müssten aber weiterhin ausnahmslos alle Sendungen aus Japan kontrollieren. Bisher sei keine Sendung zurückgewiesen worden.