• vom 25.12.2017, 11:34 Uhr

Fukushima & Atomenergie

Update: 25.12.2017, 12:00 Uhr

Japan

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Von WZ Online, APA, dpa

  • Japan lässt Sperrgebiet an Fukushima-Atomruine dekontaminieren, Bewohner sollen 2022 wieder in Futaba einziehen.

"Atomkraft: Die Eneregie für eine strahlende Zukunft" steht auf dem Plakat in der verlassenen Stadt Futaba. - © APAweb/AFP, TSUNO

"Atomkraft: Die Eneregie für eine strahlende Zukunft" steht auf dem Plakat in der verlassenen Stadt Futaba. © APAweb/AFP, TSUNO

Fukushima. Eine radioaktiv verstrahlte Stadt nahe der Atomruine in Fukushima soll nach dem Willen der japanischen Regierung wieder bewohnbar gemacht werden. Am Montag begannen die Arbeiten zur Dekontaminierung in Futaba in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi.

Nach dem Willen des Staates solle der derzeit noch immer evakuierte Ort im Frühjahr 2022 wieder bewohnbar werden. Die Regierung hat in den vergangenen Jahren in einer beispiellosen Säuberungsaktion versucht, die Region um Fukushima zu dekontaminieren. Vereinzelt wurden die Evakuierungsverfügungen wieder aufgehoben. Futaba ist indes weiter eine Geisterstadt, 96 Prozent des Gebietes sind als Zone ausgewiesen, in die eine "Rückkehr schwierig" sei.

Gegenwärtig gibt es noch in sieben Orten in der Provinz Fukushima solche Zonen. In Futaba jedoch wurden rund 555 Hektar, das sind rund elf Prozent des Stadtgebietes, zur Sonder-Wiederaufbauzone erklärt. Hier lässt die Regierung nun den Boden dekontaminieren und Gebäude, die in den vergangenen Jahren langsam verfielen und unbewohnbar geworden sind, abreißen. Abzuwarten bleibt, wie viele der früheren Bewohner bereit sein werden, in ihren Heimatort zurückzukehren





Schlagwörter

Japan, Fukushima, Atomkraft

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-12-25 11:35:26
Letzte nderung am 2017-12-25 12:00:42



Fukushima






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