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Future Challenge

Update: 03.04.2018, 12:31 Uhr

Future Challenge

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Von Cathren Landsgesell

  • 61 Schülergruppen haben eingereicht: Für die Videos zum Thema "Leben 2030" kann jetzt auf YouTube gevotet werden. Es geht um Klima, Digitalisierung, Artificial Intelligence und Überwachung.

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Wien. Die Future Challenge der "Wiener Zeitung" zum Thema "Leben 2030" geht in eine neue Phase: 61 Schülergruppen aus 45 Schulklassen in ganz Österreich haben uns Videobeiträge geschickt, in denen sich die Schüler mit dem Thema "Leben 2030" auseinandersetzen. Seit dem 26. April sind diese Videos öffentlich und ab jetzt kann auf YouTube, Stichwort Future Challenge, gevotet werden.

61 Filme, zwei Jurys

"Mich hat überrascht, dass die Jugendlichen die großen globalen Themen in den Vordergrund stellen: Es geht in den Videos um Klimawandel, Umweltzerstörung, Verkehr, Überwachung und Kontrolle. Die meisten sehen nicht positiv in die Zukunft", sagt Ina Weber. Die Redakteurin im Wien-Ressort der "Wiener Zeitung" ist Teil der Redaktionsjury und hat sich alle Videos angesehen. "Ein großes Thema ist die Frage, wie die digitalen Geräte unser Leben verändern", berichtet sie. "Diese perfekte Welt, in der alles ‚smart’ funktioniert, erscheint in den Videos als ein Albtraum. Man ist froh, wenn man daraus erwacht. Es ist eine Welt ohne Privatsphäre und unter absoluter Kontrolle."

Die Future Challenge der "Wiener Zeitung" zum Thema "Leben 2030" ist ein Videowettbewerb für Schüler. Wir haben alle Schüler ab der achten Schulstufe dazu aufgerufen, sich in einem kurzen Filmbeitrag mit der nahen Zukunft auseinanderzusetzen. 61 Schülergruppen sind mit ihren Lehrern unserer Einladung gefolgt und haben uns ihre Filme geschickt. Die Digitalisierung in all ihren Facetten ist neben Umwelt und Klima das dominierende Thema der Arbeiten. Von Animation bis Spielfilm haben die Schüler alle Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft und dabei kein Genre ausgelassen.

Die eingereichten Filme sind nun öffentlich im YouTube-Kanal der "Wiener Zeitung" zugänglich: Jeder, der möchte, kann sich am Voting durch die Vergabe von "Likes" beteiligen. Bis zum 30. April läuft die Nominierung für die Shortlist von zehn Videos. Aus diesen wird eine unabhängige Jury anschließend den Sieger der diesjährigen Future Challenge küren.

"Sie fordern Antworten ein"

Außerdem vergibt die "Wiener Zeitung" auch in diesem Jahr wieder den Redaktionspreis, der einen Film unabhängig vom öffentlichen Voting besonders würdigt. Im letzten Jahr erhielt das Abteigymnasium Seckau diesen "Special Award".

"Mein Eindruck ist, dass die Jugendlichen eigentlich nicht mehr viel Vertrauen in die Politik haben", sagt Ina Weber. "Sie scheinen das Gefühl zu haben, dass die Politiker nicht wirklich auf die Fragen, die sie bewegen, eingehen. Sie nutzen die Videos dafür, Antworten auf diese Fragen einzufodern: ‚Was sagen die Politiker dazu, dass der letzte Eisbär stirbt? Dass das Meer in Plastikmüll erstickt und dass das Smartphone dem Menschen immer mehr Freiheit nimmt?‘ - das sind Fragen, die in den Videos immer wieder vorkommen."




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Dokument erstellt am 2018-03-30 18:27:10
Letzte Änderung am 2018-04-03 12:31:15


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