Wien. "Ankoku Butoh", der "Tanz der Finsternis" bezeichnet die japanische Tanzkunst, die sich seit den 1960er Jahren von Japan aus auf der ganzen Welt ausbreitete. Für die Kunstform steht der Körper als Schnittstelle zwischen dem Ich und der Gesellschaft im Mittelpunkt, durch ihn kann Unbekanntes, Unsichtbares ausgedrückt werden. Gegründet wurde die Butoh-Bewegung von den beiden japanischen Tänzern Tatsumi Hijikata und Kazou Ohno.

Der japanische Butoh-Künstler Ko Murobushi war regelmäßiger Gast beim Wiener ImPulsTanz-Festival. Er lernte bei Hijikata und führte bis zu seinem plötzlichen Tod 2015 dessen Butoh-Philosophie fort. In Bildern eine Auswahl von Murobushis Aufführungen.

Siehe dazu auch: Kapazitäten für das Unbekannte  - Interview mit Ko Murobushi.