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70 Jahre nach dem Tod von Ludwig Wittgenstein sind seine Texte und Thesen Pflichtlektüre für Studenten der Philosophie und Literatur in der ganzen Welt. Der Tractatus logico philosophicus (TLP) erschien genau vor 100 Jahren, im Jahr 1921.

Der TLP inspirierte den renommierten Wiener Kreis um Moritz Schlick nach dem Ersten Weltkrieg ebenso wie die literarische Avantgarde der "Wiener Gruppe" nach dem Zweiten Weltkrieg, gefolgt von der berühmten österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann.

Ziel der Konferenz ist, die Entstehung und den Inhalt des TLP im Kontext zu betrachten und sich kritisch mit dem Einfluss und den vielfältigen Möglichkeiten der Rezeption innerhalb des Wiener Kreises auseinanderzusetzen, aber auch auf gegenseitige Einflüsse einzugehen.

Weiters soll eine kritische Neubewertung des Tractatus in wissenschaftlichen und kulturellen Kontexten in seiner Heimatstadt erarbeitet werden. Marjorie Perloff spricht in einer "Wiener Vorlesung" über die "verschwundene Austromoderne nach 1938".

Live als Stream: https://wittgenstein2021.univie.ac.at/

Programm: https://wittgenstein2021.univie.ac.at/program/

Anmeldung: https://wittgenstein2021.univie.ac.at/registration/