Mali 2012/13

Mali

Frankreich antwortet in Mali mit Offensive auf Islamisten-Attentate

  • Straßenkämpfe und Anschläge: Gotteskrieger setzen auf Guerillataktik.

Bamako. Die Stadt Gao in Mali war am Montag Schauplatz heftiger Gefechte: Die französische Armee hat ein von Islamisten genutztes Kommissariat bombardiert. Das Gebäude sei am Morgen von einem Armeehubschrauber aus beschossen worden, berichteten Augenzeugen. Um das Gebäude sollen die Überreste zahlreicher Leichen gelegen sein... weiter




Mali

Franzosen kontrollieren letzte Islamisten-Hochburg in Mali

  • Islamisten bekennen sich zu Selbstmordanschlag auf malische Soldaten.

Bamako. Französische und tschadische Soldaten haben die strategisch wichtige nordostmalische Stadt Tessalit erreicht. Die Truppen hätten die letzte Hochburg der bewaffneten Islamisten unter ihre Kontrolle gebracht, erklärte das französische Verteidigungsministerium am Freitag. Nach Angaben malischer Sicherheitsbehörden trafen die Soldaten "aus der... weiter




Adrian Lobe ist freier Journalist.

Adrian Lobe

Der Militäreinsatz in Mali öffnet die Büchse der Pandora6

  • Die Intervention im Sahel-Staat drängt die Terroristen nur vermeintlich zurück. In Wirklichkeit erweitern die Kombattanten ihren Aktionsradius.

Die französische Armee ist in Mali in einen verworrenen Partisanenkampf gegen die islamistischen Milizen auf unübersichtlichem Terrain verwickelt. Es gibt gute Gründe für ein Eingreifen in dem westafrikanischen Land: Erstens gilt es zu verhindern, dass in Reichweite des Mittelmeerraumes ein islamisches Emirat entsteht... weiter




Frankreich

Nach den Kämpfen kommt die mühsame Suche nach Stabilität

  • Misstrauen unter den ethnischen Gruppen erschwert politische Gespräche.

Bamako/Timbuktu/Paris. (afp/apa) Nach dem Einmarsch in Mali will sich Frankreich möglichst schnell wieder aus dem Land zurückziehen. Nötig ist dazu einerseits die militärische Stabilisierung vor allem im Norden Malis: "Wir wollen schnell von den Truppen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas abgelöst werden"... weiter




Die Außenminister von Burkina Faso - Djibrill Bassole (l.) -, Mali - Tieman Hubert Coulibaly - und dem Tschad beratschlagen vor Beginn der Mali-Konferenz in Brüssel. - © epa/warnand

Mali

EU fixiert Mission in Mali1

  • Regierungstruppen sollen von 250 Ausbildern unterstützt werden - Österreich steuert militärmedizinisches Personal bei.

Brüssel/Bamako/Wien. (vee/schmoe) Erst betonte der französische Präsident François Hollande bei seinem eintägigen Aufenthalt Ende letzter Woche in Mali, Frankreich wolle dem Land auch künftig beistehen. "Wir sind an Ihrer Seite", sagte er in der Hauptstadt Bamako. Der Einsatz der französischen Armee - diese kämpft seit drei Wochen zusammen mit... weiter




Einsatz

"Ich weiß nicht, ob 200 Ausbilder neun Ärzte brauchen"

  • Politologe Brocza: Österreichs Beitrag verfehlt das Ziel der EU-Mission.

"Wiener Zeitung": Österreich schickt neun Bundesheer-Angehörige, Ärzte und Sanitäter, nach Mali. Ist das ein wertvoller Beitrag zur EU-Mission? Stefan Brocza: Der Auftrag der EU-Mission ist es, malische Militärs auszubilden, sie kampffähig zu machen, sie anzuleiten. Ich weiß nicht, ob die geplanten 200 Ausbilder neun Ärzte brauchen... weiter




EU

"Die Position der EU ist mir unbegreiflich"1

  • Französischer Experte Philippe Hugon bemängelt fehlendes EU-Engagement.

"Wiener Zeitung":Könnte sich in Mali eine ähnliche Situation wie in Afghanistan entwickeln? Philippe Hugon: Es gibt in der Tat Ähnlichkeiten: Der radikale Islamismus, der Drogenhandel, Algerien lässt manch einen an die Rolle Pakistans im Afghanistan-Konflikt denken. Aber es gibt auch große Unterschiede... weiter




Österreich

Österreich meldet maximal neun Ärzte und Sanitäter für EU-Mali-Truppe

  • In einem ersten Schritt wollen die EU-Staaten bei der Konferenz ihre jeweiligen nationalen Beiträge anbieten.

Brüssel/Wien/Bamako. Österreich bietet bei einer am heutigen Dienstag in Brüssel stattfindenden Truppensteller-Konferenz für die EU-Militär-Ausbildungsmission in Mali einen Beitrag von höchstens neun Ärzten und Sanitätern des Bundesheeres formell an. Wie Oberst Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, gegenüber der APA sagte... weiter




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