Nahostkonflikt - Meinung Analysen

Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".
- © privat

Gastkommentar

Drei kapitale Böcke des US-Präsidenten19

Als "völlig unqualifiziert für das Präsidentenamt" hatte Barack Obama seinen Nachfolger Donald Trump beurteilt. Haarsträubende Beweise dafür lieferte dieser soeben binnen einer Woche mit gravierenden Verstößen gegen beharrliche und stille Diplomatie. Fall eins: Trump ließ die Welt durch seinen Lautsprecher Sean Spicer wissen... weiter




Jeffrey Feltman ist Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für politische Angelegenheiten.

Gastkommentar

Jetzt ist die Zeit für Mut und Friedensvisionen

  • Der Nahe Osten steht wieder einmal am Scheideweg. Verhandlungen über die Zwei-Staaten-Lösung wurden hinausgeschoben.

Der Nahe Osten wird mittlerweile von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Extremismus bedroht, was den palästinensisch-israelischen Konflikt noch verschärft. Die schwierige Verhandlungslage macht die internationalen Bemühungen noch wichtiger, um insbesondere wegen des enormen menschlichen Leides eine Regelung herbeizuführen... weiter




Gastkommentar

Die Angst, vergessen zu werden76

  • Was Israelis und Palästinenser trotz verbitterter Feinschaft eint.

Eine neue Welle von Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis hat die westlichen Schlagzeilen erreicht. Von außen beobachtet, geben diese spontanen und brutalen Aktionen erneute Rätsel auf. Man kann nicht umhin zu fragen, ob dies die Vorläufer einer dritten Intifada sind oder ob es sich um eine Kettenreaktion von Einzeltätern handelt... weiter




Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune". Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".

USA

Obamas schwierige Nahost-Strategie6

  • Divergierende Sicherheitsinteressen zwischen Iran, Israel und den Golfstaaten.

Die US-Regierung ist in Erfolgsstimmung, nachdem Präsident Barack Obama das im Jänner 2009 gesteckte Ziel erreicht hat, auf der Basis von "gegenseitigen Interessen und gegenseitigem Respekt" Beziehungen zum Iran aufzubauen. Aber nun muss er sich überlegen, wie es weitergeht. Am wichtigsten ist, den Atomdeal... weiter




Grenzenloser Jubel herrschte im Gazastreifen nach Verkündung der Waffenruhe. - © epa/Saber

Gaza

Siegesparty ohne Sieg5

  • Die Hamas feiert die Waffenruhe, verfehlt mit ihr aber alle selbst gesteckten Ziele.

Gaza-Stadt/Jerusalem. 50 Tage nach Beginn des Gazakrieges schweigen die Waffen endlich dauerhaft. Die Zwischenbilanz ist niederschmetternd: 2130 Palästinenser und 70 Israelis verloren ihr Leben. Zudem wurden mehr als 11.000 Palästinenser infolge der Gefechte zwischen den radikalislamischen Gruppen, angeführt von der Hamas... weiter




Stephen Salyer ist Präsident des Salzburg Global Seminar (Salzburg/Washington), das bis 29. August im Schloss Leopoldskron in Salzburg die Veranstaltungsreiche "1814, 1914, 2014: Lessons from the Past, Visions for the Future" abhält.

Gastkommentar

Keine Schlafwandler, sondern Architekten5

  • 1814, 1914, 2014: Lehren aus der Vergangenheit, Visionen für die Zukunft.

2014 ist nicht nur der Ausbruch des Ersten Weltkriegs 100 Jahre her, sondern auch der Wiener Kongress begann vor genau 200 Jahren. Damals waren die europäischen Mächte die Architekten eines neuen internationalen Systems, das Europa nach 25 Jahren Krieg wiederaufbaute. Die Akteure von 1914, treffend beschrieben als "Schlafwandler"... weiter




Etkar Keret beim Interview. - © Philipp Lichterbeck

Nahostkonflikt

"Der Holocaust ist kein Argument"12

  • Der Schriftsteller Etgar Keret über den falschen Krieg in Gaza, Israels aggressive Rechte und notwendige Kritik an der Regierung Netanjahu.

Etgar Keret trägt kurze Hosen und ein verwaschenes T-Shirt, als er wippend über den Innenhof des prächtigen Kolonialbaus kommt. Erst vor wenigen Stunden ist der israelische Schriftsteller in Paraty eingetroffen, einem pittoresken Städtchen aus dem 17. Jahrhundert an der brasilianischen Atlantikküste. Hier findet das 12... weiter




zurück zu Dossiers


Donald Trump

USA rücken von Zwei-Staaten-Lösung ab

20170215NahostkonfliktGrafik - © APA Washington/Jerusalem. Die US-Regierung besteht nach Angaben eines ranghohen Vertreters des Weißen Hauses nicht mehr auf einer Zwei-Staaten-Lösung im... weiter




Jerusalem

Wieder Zusammenstöße auf dem Tempelberg in Jerusalem

Jerusalem. Israelische Polizisten sind den zweiten Tag in Folge gegen militante palästinensische Jugendliche auf dem Tempelberg in Jerusalem... weiter




Nahost

"Nachhaltige, friedliche Zwei-Staaten-Lösung"

Jerusalem/Washington. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach nur drei Tagen von seinem Nein zu einer Zwei-Staaten-Lösung im... weiter





Werbung