• vom 18.07.2018, 13:42 Uhr

Netzpolitik

Update: 18.07.2018, 14:01 Uhr

Wettbewerb

Google kassiert Milliarden-Rekordstrafe




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Von WZ Online, APA

  • Die EU lässt den Konzern wegen Missbrauchs von marktbeherrschender Stellung bei mobilen Betriebssystemen 4,34 Milliarden Euro zahlen. Google kündigt Einspruch ein.

Die Geldstrafe dürfte Google nicht sonderlich wehtun. - © WZ

Die Geldstrafe dürfte Google nicht sonderlich wehtun. © WZ

Die Liste der höchsten Kartellstrafen, die von der EU ausgeteilt wurden.

Die Liste der höchsten Kartellstrafen, die von der EU ausgeteilt wurden.© APAweb Die Liste der höchsten Kartellstrafen, die von der EU ausgeteilt wurden.© APAweb

Brüssel. Die EU-Kommission hat den US-Internetkonzern Google wegen seines mobilen Betriebssystems Android am Mittwoch zu einer Rekord-Wettbewerbsstrafe von 4,34 Milliarden Euro verurteilt. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete am Mittwoch in Brüssel die Entscheidung damit, dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbraucht habe.

Im vergangenen Jahr erhielt das US-Unternehmen schon eine Geldstrafe von gut 2,4 Milliarden Euro aus dem Verfahren um die Shopping-Suche. Das war die bisher höchste Kartellstrafe aus Brüssel für ein einzelnes Unternehmen.

Android beherrscht Smartphones in Europa

Android wird als Betriebssystem auf Handys und mobilen Geräten wie Tablets eingesetzt. Die Software läuft in Europa laut Marktforschern auf rund 80 Prozent der derzeit verkauften Smartphones.

Google stellt das Betriebssystem Geräteherstellern kostenlos zur Verfügung. Allerdings soll das Unternehmen dabei aber darauf gedrängt haben, ganze Gruppen von Google-Programmen und Apps wie Google Search, den Browser Chrome, Gmail, oder den Videokanal YouTube vorzuinstallieren. Zudem soll Google die Hersteller daran hindern, Smartphones mit anderen Betriebssystemen zu vertreiben.

Antwort mit Einspruch

Der Internetkonzern will Einspruch gegen die Milliardenstrafe einlegen. Das kündigte Google am Mittwoch an. Ein Sprecher sagte, das Betriebssystem Android habe mehr Auswahl für die Nutzer geschaffen, nicht weniger.





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Dokument erstellt am 2018-07-18 13:44:13
Letzte Änderung am 2018-07-18 14:01:32


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