• vom 05.09.2018, 17:05 Uhr

Netzpolitik

Update: 05.09.2018, 17:07 Uhr

USA

Sorge über russische Einmischung in Sozialen Medien




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Facebook- und Twitter-Vertreter wurden im Geheimdienstausschuss befragt.

Die Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg (Bild) und Twitter-Chef Jack Dorsey mussten dem US-Senat dort Rede und Antwort stehen zu dem Problem und ihrem Umgang damit.

Die Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg (Bild) und Twitter-Chef Jack Dorsey mussten dem US-Senat dort Rede und Antwort stehen zu dem Problem und ihrem Umgang damit.© APAweb/AP, Jose Luis Magana Die Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg (Bild) und Twitter-Chef Jack Dorsey mussten dem US-Senat dort Rede und Antwort stehen zu dem Problem und ihrem Umgang damit.© APAweb/AP, Jose Luis Magana

Washington/San Francisco. Der US-Senat ist besorgt über eine fortdauernde Einflussnahme Russlands auf die öffentliche Meinung in den USA. "Russland hat nicht damit aufgehört", sagte der Vizevorsitzende des Geheimdienstausschusses im US-Senat, Mark Warner, am Mittwoch zu Beginn einer Anhörung zu dem Thema.

Die Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg und Twitter-Chef Jack Dorsey mussten dem US-Senat dort Rede und Antwort stehen zu dem Problem und ihrem Umgang damit. Der Demokrat Warner beklagte, die Russen infiltrierten weiter die Sozialen Medien. Sie würden immer besser dabei und es sei zunehmend schwer, ihnen auf die Spur zu kommen. Unternehmen wie Facebook und Twitter hätten zwar schon einiges dagegen unternommen. "Es gibt aber immer noch eine Menge zu tun." Und er habe Zweifel, dass die Internet-Konzerne alleine die nötigen Schritte unternähmen.

Russland wird schon seit Jahren vorgeworfen, über Facebook und Co. die öffentliche Meinung in den USA manipulieren zu wollen. Die US-Geheimdienste geben sich sicher, dass Russland Einfluss auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 genommen hat. Dazu laufen in den USA Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller, die von US-Präsident Donald Trump als "Hexenjagd" abgetan werden. Die russische Regierung weist die Vorwürfe stets von sich.





Schlagwörter

USA, Russland, Soziale Medien

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-05 17:05:58
Letzte Änderung am 2018-09-05 17:07:22


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