• vom 01.08.2012, 21:48 Uhr

Olympia 2012

Update: 02.08.2012, 12:10 Uhr

Schwimmen

Olympia: Rogans Finaltraum geplatzt




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  • Disqualifikation im Halbfinale über 200 Meter Lagen
  • Paddler Oblinger belegt Platz acht.
  • Schwaiger-Schwestern verpassen Sensation.

London. So wollte Markus Rogan seine Karriere nicht beenden. Der Wiener wurde in seinem Halbfinallauf über 200 Meter Lagen bei den Olympischen Spielen in London disqualifiziert.

"Ich hatte volle Angst. Angst, dass das heute mein letzter Tag ist (Anm.: seiner Karriere). Es war eine furchtbare, eine Riesenangst. Ich habe nicht schlafen können", hatte Rogan vor seinem Vorlauf erzählt. Den überstand er dann als Achter noch locker. Im Semifinale dann das Drama. Rogan schlug in seinem Halbfinallauf als Vierter an - damit hätte er noch Hoffnungen auf den Endlauf gehabt. Er wurde aber wegen eines nicht erlaubten Delfin-Beinschlags nach der Wende auf die Brust-Lage disqualifiziert. Im zweiten Halbfinallauf waren dann aber noch fünf Schwimmer schneller als Rogan - will heißen: Die Final-Qualifikation hätte er eigentlich verpasst. Da aber der Südafrikaner Chad Le Clos auf ein Antreten im Endlauf verzichtet, wäre er doch drin gewesen - wäre er nicht disqualifiziert worden.

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Der Protest des österreichischen Verbandes wurde zurückgewiesen. Rogan gab an, keinesfalls einen Regelverstoß begangen zu haben. Der Schiedsrichter sah das halt anders.

Stoss abgeschlagen
Weniger gut erging es Landsmann Sebastian Stoss. Er landete in den Vorläufen über 200 Meter Rücken in 2:02,91 Minuten unter 35 Aktiven nur auf Rang 34. Stoss war jedoch spät über sein Olympia-Ticket informiert worden, nahm seine Vorbereitung erst Anfang Juli nach einer zweiwöchigen Trainingspause wieder auf. Für den Wiener sind seine zweiten Spiele sportlich vorbei.

Oblinger Achter
Helmut Oblinger wollte es im Kajak-Kanal seiner Gattin Violetta Oblinger-Peters, die vor vier Jahren in Peking Bronze gewann, heuer aber nicht am Start ist, gleich tun. Aus dem Vorhaben wurde aber nichts. Zu viele Fehler - der Medaillentraum war schnell ausgeträumt. Platz acht wurde es am Ende. Zuvor war er mit der siebtbesten Zeit in den Endlauf der besten Zehn eingezogen.

Schwaigers unterliegen US-Olympiasiegerinnen knapp
Doris und Stefanie Schwaiger sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im olympischen Beach-Volleyball-Turnier nur knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt. Die Österreicherinnen mussten sich zum Abschluss der Gruppenphase den zweifachen US-Olympiasiegerinnen Misty May-Treanor/Kerri Walsh nach Satzführung 1:2 (17,-8,-10) geschlagen geben. Es war der erste Satz überhaupt, den May-Treanor/Walsh in ihrem 17. gemeinsamen Spiel bei einem Olympia-Turnier abgaben.

Für die Schwaigers reichte es hinter den Tschechinnen Marketa Slukova/Kristyna Kolocova dennoch nur zum dritten Gruppenplatz. Die Niederösterreicherinnen könnten damit in ein Play-off-Spiel um den Achtelfinal-Einzug müssen. Lediglich die zwei besten Gruppendritten stehen direkt im Achtelfinale. In drei der sechs Gruppen wurde auch noch am Donnerstag gespielt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2012-08-01 13:23:24
Letzte Änderung am 2012-08-02 12:10:02



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