So schauen Erde und Mond vom Jupiter aus.

- © NASA
So schauen Erde und Mond vom Jupiter aus.
- © NASA

Tausende Menschen haben der Saturn-Sonde Cassini zugewunken. Zu sehen ist davon auf den nun veröffentlichen Bildern freilich nichts. Schließlich betrug der Abstand zwischen dem Objektiv und dem Motiv mehr als eine Milliarde Kilometer.

Es war für viele Teilnehmer ein Volksfest. Dem Aufruf der NASA folgend sammelten sich an zahlreichen Orten der Welt, um zu den angegebenen Zeit den der Sonde zuzuwinken. Die Rohbilder - sie werden im Rahmen der wissenschaftlichen Auswertung noch mit zahlreichen Filtern bearbeitet - können sie nun von den Servern der NASA laden.

Die Bilder der Erde sind für die Forschung freilich nur eine Draufgabe. Die Sonnenfinsternis, bei der der Saturn das Licht der Sonne abblockte, ermöglichte es, die Ringe mit extrem lichtempfindlichen Kameras aufzunehmen. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Wissenschafter Aufschlüsse über die genaue Zusammensetzung der aus Staub und Eis gebildeten Ringe.

"Wir interessieren uns insbesonders für den Ring E, der durch durch den Mond gespeist wird", erklärte Matt Hedman von der Cornell University. Enceladus, der vierzehnte Monde des Saturn, schleudert bei Vulkanausbrüchen Eispartikel ins All.