Raumpatrouille - nicht Raumschiff - aber auch Orion. - © Screenshot: Archiv
Raumpatrouille - nicht Raumschiff - aber auch Orion. - © Screenshot: Archiv

Paris. Der europäische Teil des neuen US-Raumschiffs "Orion" kann Form annehmen. Wie das Herstellerunternehmen Airbus Defence and Space am Montag mitteilte, hat die Weltraumorganisation ESA den Systementwürfen für das MPCV-ESM genannte Servicemodul zugestimmt. Dieses soll unter anderem für die Energieversorgung und den Antrieb des Raumfahrzeugs verantwortlich sein.

Nach der Freigabe der Entwürfe wird Airbus nun ein erstes Modell für Strukturtests bauen. Statische Versuche damit sollen bereits in den kommenden Monaten beginnen. Nächstes Jahr sind dann dynamische Tests geplant, mit denen unter anderen Belastungen während eines Starts simuliert werden.

Bemannte Missionen zum Mond
Das Modul basiert auf dem Design und den Erfahrungen des Versorgungsfahrzeugs ATV (Automated Transfer Vehicle) für die Internationale Raumstation ISS, das Airbus Defence and Space im Auftrag der Esa vor allem in Bremen gebaut hat.

Das Raumschiff "Orion" ist beispielsweise für bemannte Missionen zum Mond vorgesehen. Die ersten Astronauten sollen mit ihm 2021 oder 2022 in den Weltraum starten.