Baikonur. Erstmals seit 13 Jahren ist wieder eine Europäerin ins All gestartet. Die Italienerin Samantha Cristoforetti hob in der Nacht zu Montag an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof in Baikonur ab - mit zwei weiteren Raumfahrern.

Die Raumkapsel "Sojus TMA-15M" startete pünktlich vom Kosmodrom in der kasachischen Steppe zur Internationalen Raumstation ISS, wie die Flugleitung mitteilte. An Bord sind auch der Russe Anton Schkaplerow und der US-Amerikaner Terry Virts. Nach sechs Stunden sollte die Sojus an der Raumstation andocken. Cristoforetti ist dann die erste Europäerin auf der ISS seit der Französin Claudie Haignere 2001.