Szene aus der zauberflöte, Foto: APAweb

Dossier
Salzburger Festspiele
Der Sommer steht in Salzburg traditionell im Zeichen der Festspiele. Johan Simons, Frank Castorf, Dusan David Parizek und Ulrich Rasche - es sind vier starke Regisseure mit unverkennbaren Handschriften, die heuer das Schauspielprogramm prägen. Und in seiner zweiten Festival-Ausgabe hat Festspielintendant Hinterhäuser wieder fünf neue Operninszenierungen programmiert - wobei von Monteverdi bis Henze praktisch die gesamte Geschichte des Genres abgedeckt wird. Hinzu kommen zwei konzertante Arbeiten und die Wiederaufnahme der "Italiana in Algeri" von den Pfingstfestspielen.

Von 20. Juli bis 30. August.
Link:
Salzburger Festspiele

Mit Leidensdruck und Spitzennoten: Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka. - © Reuters

Nachlese 2015

Florestan will in die Grube10

  • Der neue Salzburger "Fidelio": musikalisch fruchtbar, szenisch eine Möglichkeit.

Jonas Kaufmann! Salzburg verzehrt sich nach ihm. Längst sind alle "Fidelio"-Aufführungen ausverkauft; die "Suche Karte"-Zettel wachelten am Dienstag vergebens vor der Premiere. Kaufmaniacs wissen: Im nächsten Sommer wird ihr Idol hier schmerzlich fehlen. Umso sehnlicher will man den bärtigen Beau heuer sehen... weiter




Nachlese 2014

Salzburger Festspiele schließen mit einem Plus

Salzburg. Die Salzburger Festspiele erweisen sich auch heuer als wirtschaftlich erfolgreich. Wie das Direktorium am Donnerstag bekanntgab, waren die 266 Vorstellungen zu 93 Prozent ausgelastet. Bis zu seinem Ende am letzten Augusttag wird das Festival von rund 271.000 Besuchern frequentiert worden sein... weiter




Große Gesten vor Alten Meistern: Anna Netrebko und Plácido Domingo in Salzburg. - © apa/Barbara Gindl

Nachlese 2014

Lange Nacht des Opernmuseums

  • Der gehypte Salzburger "Trovatore" hält nur in einem Punkt Wort: Anna Netrebko singt grandios.

Natürlich ist es nicht einfach. Wie soll man eine Oper inszenieren, deren Schauerromantik an ein Groschenheft erinnert? In der eine Zigeunerin ein Kind umbringen will, aber in ihrem Blutrausch - ups! - das eigene verbrennt? Keine Frage: Der "Trovatore" ist ein Problemfall. Genau genommen ist er es aber erst durch seine Partitur: Weil Giuseppe Verdi... weiter




Armageddon in Kleinkunst: Christoph Krutzler, Sven Dolinski, Peter Mati und Laurence Rupp spannen in Karl Kraus "Die letzten Tage der Menschheit" einen Bogen bis zum Zweiten Weltkrieg. - © Georg Soulek

Nachlese 2014

Des Kaisers altes Kleid8

  • "Die letzten Tage der Menschheit" in Salzburg als Koproduktion mit dem Burgtheater.

Historischer Phantomschmerz vier Stunden lang. Österreich hat 100 Jahre nach dem Beginn des Weltkriegs sein widerständigstes Nationaldrama endlich auf seine Staatsbühne gestemmt. Die Premiere bei den Salzburger Festspielen im Landestheater adelte der Herr Bundespräsident durch seine Anwesenheit. Ab September sind die "Letzten Tage der Menschheit"... weiter




Nachlese 2014

Funkelndes Rot der Sünderinnen2

  • "Jedermann" vor dem Salzburger Dom wiederaufgenommen.

Das neue Kleid! Für die Buhlschaft ein neues rotes Kleid! Vorab lenkte schon die Werbung die Zuschaueraugen auf eine "hautenge Korsage mit einem 32 Meter langen Saum". Zu schlicht mag das unter der Taille wallend rote, darüber büstenformende fleischfarbene Kostüm für Brigitte Hobmeier den Regisseuren Brian Mertes und Julian Crouch erschienen sein... weiter




"Overkill": Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden. - © apa

Nachlese 2013

Overkill oder Zufriedenheit?

  • Umfrage: Festspiele sind für neun von zehn Salzburgern wichtig

Salzburg. (pat) Die Salzburger Festspiele sind soeben zu Ende gegangen. Das Direktorium vermeldete eine Rekordsaison mit 290.000 Besuchern an 14 Spielorten und 93 Prozent Gesamtauslastung. Für Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) ist damit bereits das Limit überschritten. Jüngst sprach er von einem "Overkill" und einer "Ermüdung der... weiter




"Wir haben vieles richtig gemacht": Intendant Alexander Pereira und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler bei der Abschluss-Pressekonferenz der diesjährigen Salzburger Festspiele. - © apa/Neumayr/MMV

Nachlese 2013

Rekordverdächtig

  • Salzburger Festspiele 2013: hohe Umsätze, 95 Prozent Auslastung, trotz Rekordumsätzen ist offen, ob Budgetrahmen eingehalten werden kann.

Salzburg. Folgt man Verdis Diktum, wonach der Kassenreport der einzig wahre Gradmesser für Erfolg sei, weil es dabei nicht um Meinung, sondern um Tatsachen gehe, dann gehen die diesjährigen Salzburger Festspiele tatsächlich als ziemlich erfolgreich durch. Bei der Abschluss-Pressekonferenz hat das Direktorium erste Zahlen bekanntgegeben: 286... weiter




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