Thema: Sand
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Scroll-Story: Sand aus aller Welt unter der Lupe: Fotos von Roman Cwiertniowicz.

Sand und Kies dienen nicht nur dem Vergnügen und sind wichtig für die Umwelt, sie sind auch der meistgebrauchte Rohstoff auf Erden. Die Verwendungszwecke sind vielfältig und reichen von der Bauindustrie, der Energiewirtschaft bis hin zur Gewinnung von Mineralien. Doch Sand gibt es nicht endlos, im Gegenteil: Er wird knapp. Ein WZ-Sommer-Schwerpunkt über die vielen Facetten des Sandes.


Strandbar Herrmann. - © Jenis

Sand

Cocktails in der Hand, Füße im Sand5

  • Von der Hermann Bar bis Copa Beach: Karibikfeeling gibt es auch in den Strandbars von Wien.

Wien. Sommer, Sonne, Strand. Wer Sehnsucht nach Urlaub hat, muss gar nicht weit reisen - denn das gewisse Urlaubsfeeling lässt sich auch in Wien schnell finden. Die folgenden Strandbars helfen bei der Suche nach sonnigen Stunden. Eine der bekanntesten Strandbars in Wien ist die Strandbar Herrmann, die sich unterhalb der Urania befindet... weiter




Dubai, auf Sand gebaut? Am Golf und in Asien wächst in der Bauwirtschaft der Hunger nach Sand immer weiter. - © 2Markus Mainka/euroluftbild.de/picturedesk.comGrafik

Sand

Jedes Sandkorn zählt36

  • Sand scheint alltäglich, banal - und unbegrenzt verfügbar. Doch in weiten Teilen Asiens ist der Markt heiß umkämpft. Die unscheinbare Ressource ist als Baustoff im Wirtschaftsboom begehrt.

Bombay/Wien. Manchmal muss der Mann, nennen wir ihn Vijay, einen Schluck Whisky trinken. Einen Schluck vor der Arbeit, gegen die Nervosität. Und dann geht es hinab. Siebzehn Meter tief taucht der Mann aus dem indischen Mumbai - ohne Sauerstoffflasche, ohne Maske. In der rechten Hand hält Vijay einen kleinen Kübel... weiter




Sand, Kamele und Pyramiden: Der Nabel der Welt für den Archäologen. - © epa/Khaled Elfiqi

Sand

Der Feindfreund5

  • Die Archäologie profitiert von sandigem Untergrund und fürchtet ihn zugleich.

Wien. Auf Sand ist schlecht Häuser bauen. Diesen Tipp gibt die Bibel den Architekten aller Zeiten, und wer glaubt, klüger zu sein, baut den Turm von Pisa. Immerhin, einige Zeit ist er ohnedies ganz senkrecht gestanden. Die Konstrukteure der ägyptischen Pyramiden dachten indessen "na und", ließen die damals ohnedies noch ungeschriebene Bibel Bibel... weiter




- © Fotolia/PixPartout

Sand

Gib das Schauferl her!35

  • Was sich in Sandkisten abspielt, lässt sich als Miniaturausgabe der Gesellschaft lesen.

Wien. Sandspielkisten sind ein offenes Buch. Nicht nur für die an deren sandigen Rändern sitzenden Mütter und Väter. Auch für Psychologen, Pädagogen und Soziologen erweist sich ein still beobachtender Besuch dieser Ecke des Spielplatzes als Schatzgrube menschlicher Verhaltensweisen. Sandkisten sind so etwas wie eine Miniaturausgabe von Gesellschaft... weiter




Hochempfindliche Siliziumscheibe: Schon ganz kleine Partikel, wie etwa Hautschuppen, könnten die Mikrostrukturen beschädigen. Daher werden sie in Reinräumen bearbeitet, wo Schutzbekleidung getragen werden muss. - © fotolia/I’m Thongchai

Halbleiterindustrie

Vom Sandkorn zum Mikrochip2

  • Silizium ist das zweithäufigste Element der Erde und spielt eine tragende Rolle in der Halbleiterindustrie.

Wien. Sie sind überall. Auf der Bankomatkarte, im Handy, im PC, im Auto, in der Waschmaschine: Ohne Mikrochips wäre der moderne Mensch ziemlich aufgeschmissen. So komplex die winzigen Plättchen auch aufgebaut sind, ihr Rohstoff ist - ganz vereinfacht gesagt - Sand. Konkret Quarzsand, der das für die Mikrochip-Produktion benötigte Silizium in Form... weiter




Für ein Sandbild braucht Tim Bengel mehrere Wochen. - © Tim Bengel

Sandkunst

Rieselnde Kunstwerke2

  • Sand dient nicht nur als Spiel- und Baustoff, auch Künstler haben die Körner für sich entdeckt.

Wien. Eine Schaufel und ein Küberl, ein anständiger Sandstrand, und schon kann jeder vierjährige Urlauber sich seine eigene Burg bauen. Neben den liebevollen wie dilettantischen Burghäufchen, die sich im Sommer an der Südküste Europas aneinanderreihen, und ihren stolzen Erbauern gibt es aber auch Menschen... weiter




- © Judit Hoffmann/Getty Images

Sand

Sand gibt es nicht wie Sand am Meer29

  • Sand ist das meistverbrauchte Wirtschaftsgut. Und er geht aus. Denn der Mensch greift im Übermaß zu.

Am Strand rieselt er durch die Zehen. Ist er trocken, sinken die Füße ein. Wird er vom Meer umspült, ist er schön fest. In der Mittagssonne kann er die Fußsohlen verbrennen - in der Nacht ist er hingegen kühl bis kalt. Wer sich auf ihn legt, fühlt sich sanft gebettet. Er wird aufgehäuft und in der Sekunde vom Wasser weggespült... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Ein Sediment, das unsere Sprache bereichert hat

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka. Der Sand ist ein beliebtes Material für Metaphern, sie finden sich schon in der Bibel. Gleich an mehreren Stellen kommt die Wendung "wie Sand am Meer"... weiter