Thema: Sand
Hier geht es zu den Fotos Foto: Roman Cwiertniowicz

Scroll-Story: Sand aus aller Welt unter der Lupe: Fotos von Roman Cwiertniowicz.

Sand und Kies dienen nicht nur dem Vergnügen und sind wichtig für die Umwelt, sie sind auch der meistgebrauchte Rohstoff auf Erden. Die Verwendungszwecke sind vielfältig und reichen von der Bauindustrie, der Energiewirtschaft bis hin zur Gewinnung von Mineralien. Doch Sand gibt es nicht endlos, im Gegenteil: Er wird knapp. Ein WZ-Sommer-Schwerpunkt über die vielen Facetten des Sandes.


Sand, Kamele und Pyramiden: Der Nabel der Welt für den Archäologen. - © epa/Khaled Elfiqi

Sand

Der Feindfreund6

  • Die Archäologie profitiert von sandigem Untergrund und fürchtet ihn zugleich.

Wien. Auf Sand ist schlecht Häuser bauen. Diesen Tipp gibt die Bibel den Architekten aller Zeiten, und wer glaubt, klüger zu sein, baut den Turm von Pisa. Immerhin, einige Zeit ist er ohnedies ganz senkrecht gestanden. Die Konstrukteure der ägyptischen Pyramiden dachten indessen "na und", ließen die damals ohnedies noch ungeschriebene Bibel Bibel... weiter




- © Fotolia/PixPartout

Sand

Gib das Schauferl her!37

  • Was sich in Sandkisten abspielt, lässt sich als Miniaturausgabe der Gesellschaft lesen.

Wien. Sandspielkisten sind ein offenes Buch. Nicht nur für die an deren sandigen Rändern sitzenden Mütter und Väter. Auch für Psychologen, Pädagogen und Soziologen erweist sich ein still beobachtender Besuch dieser Ecke des Spielplatzes als Schatzgrube menschlicher Verhaltensweisen. Sandkisten sind so etwas wie eine Miniaturausgabe von Gesellschaft... weiter




Hochempfindliche Siliziumscheibe: Schon ganz kleine Partikel, wie etwa Hautschuppen, könnten die Mikrostrukturen beschädigen. Daher werden sie in Reinräumen bearbeitet, wo Schutzbekleidung getragen werden muss. - © fotolia/I’m Thongchai

Halbleiterindustrie

Vom Sandkorn zum Mikrochip3

  • Silizium ist das zweithäufigste Element der Erde und spielt eine tragende Rolle in der Halbleiterindustrie.

Wien. Sie sind überall. Auf der Bankomatkarte, im Handy, im PC, im Auto, in der Waschmaschine: Ohne Mikrochips wäre der moderne Mensch ziemlich aufgeschmissen. So komplex die winzigen Plättchen auch aufgebaut sind, ihr Rohstoff ist - ganz vereinfacht gesagt - Sand. Konkret Quarzsand, der das für die Mikrochip-Produktion benötigte Silizium in Form... weiter




Für ein Sandbild braucht Tim Bengel mehrere Wochen. - © Tim Bengel

Sandkunst

Rieselnde Kunstwerke5

  • Sand dient nicht nur als Spiel- und Baustoff, auch Künstler haben die Körner für sich entdeckt.

Wien. Eine Schaufel und ein Küberl, ein anständiger Sandstrand, und schon kann jeder vierjährige Urlauber sich seine eigene Burg bauen. Neben den liebevollen wie dilettantischen Burghäufchen, die sich im Sommer an der Südküste Europas aneinanderreihen, und ihren stolzen Erbauern gibt es aber auch Menschen... weiter




- © Judit Hoffmann/Getty Images

Sand

Sand gibt es nicht wie Sand am Meer32

  • Sand ist das meistverbrauchte Wirtschaftsgut. Und er geht aus. Denn der Mensch greift im Übermaß zu.

Am Strand rieselt er durch die Zehen. Ist er trocken, sinken die Füße ein. Wird er vom Meer umspült, ist er schön fest. In der Mittagssonne kann er die Fußsohlen verbrennen - in der Nacht ist er hingegen kühl bis kalt. Wer sich auf ihn legt, fühlt sich sanft gebettet. Er wird aufgehäuft und in der Sekunde vom Wasser weggespült... weiter




Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zu seinem zweiten Raumflug gestartet. - © APAweb, afp, Vyacheslav OSELEDKO

Raumfahrt

Ohne Schwerkraft rieselt kein Sand4

  • Neue Experimente mit Sanduhr und leuchtenden Zellen auf Raumstation ISS

Baikonur. (dpa/est) Am Mittwoch pünktlich um 13.12 Uhr startet eine Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS. An Bord sind der deutsche Astronaut Alexander Gerst von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, der russische Kosmonaut Sergej Prokopjew und die Nasa-Astronautin Serena Aunon-Chancellor... weiter




Der Sand rieselt uns im wahrsten Sinne des Wortes durch die Finger. - © Fotolia

Umwelt

Die endliche Ressource12

  • Forscher warnen vor einer Sandkrise und den Folgen des Raubbaus an den Küsten.

Leipzig/Wien. Was gibt es nicht alles wie Sand am Meer? Für den Sand selbst scheint diese Redewendung allerdings bald nicht mehr zuzutreffen. Denn diese wichtige Ressource für die Baubranche, die Produktion von Halbleitern oder Solarzellen und andere Technologien dürfte in Zukunft rar werden. Forscher warnen im Fachblatt "Science" gar vor einer... weiter




zurück zu Dossiers



Werbung