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401 Jahre Shakespeares Erbe
Die Werke von William Shakespeare sind zeitlos. Dieses Dossier sammelt Berichte, Theaterkritiken, Filmrezensionen, Buch- und Web-Tipps rund um den großen englischen Dramatiker.

Shakespeare

Komödianten am Werk: Guregger, Paryla-Raky.

Theaterkritik

Komödianten in Höchstform

Wer dieser Tage Ken Ludwigs "Otello darf nicht platzen" im Theater-Center-Forum besucht, bekommt zwei hinreißende Komödianten zu sehen: Michael Duregger (Max) und Stephan Paryla-Raky (Tito Merelli). Oder eigentlich drei: Gerhard Dorfer (Direktor), genau genommen vier: Oliver Hebeler (Page). Dazu vier brillante Damen: Ulli Fessl, Leila Strahl... weiter




Anonymus

Nichts als ein Strohmann?

Der in Hollywood ansässige schwäbische Regisseur Roland Emmerich ist für Blockbuster und krachend apokalyptische Katastrophenfilme bekannt, von der brachialen explosiven Weltenrettung in "Independence Day" bis zum nicht minder kräftigen Durchwalken der Erde in "2012". Nun versucht er sich in einer Sprengung anderer Art... weiter




Theater

Das ewige Märchen

  • David Bösch inszeniert ein Musterbeispiel einer zeitgemäßen Klassiker-Annäherung

Wer denkt schon darüber nach, ob Romeos und Julias Liebe von Dauer gewesen wäre? In David Böschs mitreißender Inszenierung, die auf dem Konzept einer in Bochum (2004) gezeigten Produktion basiert, wird diese Frage immerhin indirekt gestellt, auch wenn das klassische Liebespaar im Schlussbild in den Bühnenhimmel entschwebt... weiter




Romeo und Julia im Burgtheater

Die Liebe als Kinderspiel18

  • Regisseur David Bösch überzeugt mit Remake nicht alle

Das war ein böses Erwachen für den Regisseur: Als David Bösch, trotz seiner 33 Jahre um keinen Deut älter wirkend als seine jugendlichen Hauptdarsteller, gestern Abend nach der Premiere von "Romeo und Julia" auf die Burgtheater-Bühne kam, mischten sich in den Jubel, in dem seine Schauspieler zuvor ausgiebig baden durften, kräftige und wütende Buhs... weiter




Proteste gegen "Anonymus"

Shakespeare-Fans in Stratford auf den Barrikaden1

  • Kritik an "Verschwörungstheorie", Shakespeare wäre nicht der Autor der ihm zugeschriebenen Werke.

London/Stratford-upon-Avon. "Sein oder nicht sein" - mit Blick auf William Shakespeare beschäftigt diese Frage die Forscher seit vielen Jahren. Mit seinem neuen Film "Anonymus" hat Regisseur Roland Emmerich nun Shakespeares Geburtsstadt Stratford-upon-Avon auf den Plan gerufen. Aus Protest gegen die von Emmerich vertretene These... weiter




William Shakespeare bediente auch antisemitische Vorurteile: "Shylock und Jessica" (1922) nach Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" von Charles Frederick Lowcock. - © Wikimedia/Hampel

Geschichte

Der verschwiegene Antisemitismus28

  • Charles Dickens war nicht der einzige britische Autor mit rassistischen Vorurteilen.

Was haben Richard Wagner, Charles Dickens und Agatha Christie gemein? - Der Unterschied ist: Von Wagner weiß man’s, seine unsägliche Schrift "Das Judentum in der Musik" ist hinlänglich seziert worden, und manchen gilt der deutsche Komponist gar als Wegbereiter des Nationalsozialismus. Dass Dickens und Christie gleichfalls Antisemiten waren... weiter




Feuilleton

War Shakespeare ein Schwindler?

Seit Jahrhunderten wird an der Autorenschaft von Shakespeare gezweifelt. Es wäre eine Untersuchung wert, wie diese von so wenigen Fachleuten geteilte Meinung überhaupt so eine große Verbreitung finden konnte. Innerhalb der universitären Shakespeare-Forschung hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass Zweifel an der Urheberschaft jeder Grundlage... weiter




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"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene)

Edwin Booth als Hamlet (Hamlet, 1870).



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