Sie reisen viel, sind Sie in der Welt zu Hause?

Ja. Ich habe Freunde auf der ganzen Welt. Also fühle ich mich zu Hause, wenn ich arbeite. In Wirklichkeit ist die UNO eine große Familie mit einem gemeinsamen Ziel. Ich leiste einen kleinen Beitrag dazu.

Wie kann man sich den Arbeitstag der UNOOSA-Chefin vorstellen?

Ich starte um 6 Uhr früh, arbeite für ungefähr eineinhalb Stunden zu Hause, bin hier um 8 Uhr und dann starte ich mit den unterschiedlichsten Aktivitäten: Meetings, offizielle Dokumente und Dokumente die erst geschrieben werden müssen. Ich arbeite sehr zielorientiert, das heißt: Wenn ein Problem auftritt, löse ich es sofort. Mit einer entspannten, aber unmittelbaren Herangehensweise funktioniert das auch sehr gut. Eigentlich immer.

Sind Sie gut vernetzt?

Oh ja. Ich nutze auch die Sozialen Medien. Sie sind aber nur dann nützlich, wenn man sie gut bedienen kann. Twitter ermöglicht konzentrierte Information, daraus kannst du dir nehmen, was du willst. Auf 140 Anschlägen. Und du bekommst die Information, die du brauchst. Und du kannst Menschen mit deiner Message besser erreichen als im herkömmlichen Sinn. Aber es ist wie bei allen Dingen im Leben: Du musst lieben, was du tust, sonst kommt die Botschaft nicht rüber.