Der neue US-Präsident Barack Obama und sein Vize Joe Biden (rechts mit Enkeltochter) feiern mit ihren Familien im Grant Park in Chicago den klaren Wahlsieg. Foto: ap/M. Gash
Der neue US-Präsident Barack Obama und sein Vize Joe Biden (rechts mit Enkeltochter) feiern mit ihren Familien im Grant Park in Chicago den klaren Wahlsieg. Foto: ap/M. Gash

Obama konnte all jene Bundesstaaten halten, in denen auch John Kerry 2004 vorne war, und mindestens acht weitere - Florida, Ohio, Virginia, Iowa, New Mexico, Colorado, Nevada und Indiana - dazugewinnen.

Mittwochnachmittag war das Rennen um zwei weitere Bundesstaaten - North Carolina und Missouri - wegen des knappen Ausgangs noch offen, doch lag Obama auch in North Carolina um 22.000 Stimmen voran. In Missouri führte der Republikaner John McCain mit knapp 6000 Stimmen Vorsprung.

Ohne die noch ausstehenden Bundesstaaten, die ihm noch 15 Elektoren bringen dürften, lag Barack Obama nach dem vorläufigen Ergebnis bei 349 und John McCain bei 163 Wahlmännern, zu denen noch 11 dazukommen könnten.

Obama lag auch bei den Wählerstimmen mit 62.450.831 (52 Prozent) klar vor McCain, der es auf 55.393.194 Stimmen (47 Prozent) brachte.

Die Wahlbeteiligung lag nach ersten Schätzungen bei 64,1 Prozent und war damit die höchste seit dem Zweiten Weltkrieg. Selbst beim Duell Kennedy-Nixon im Jahr 1960 lag sie nur bei 63,8 Prozent.