Wörtlich sagte McCain am Sonntag vor Wahlkampfhelfern bei Washington, er werde Obama "den ihr wisst schon was auspeitschen.

McCain räumte ein, dass er in den USA-weiten Umfragen "ein paar Prozentpunkte" hinter dem Kandidaten der Demokraten liege. "Aber wir sind mitten drin im Spiel", versicherte der 72-jährige Senator. Die Finanzkrise habe ihm ihn den vergangenen zwei Wochen etwas geschadet. Jetzt wollten die Wähler aber vor allem Erfahrung und eine Vision. "Wir werden das Amerika geben", sagte McCain. Nach der Fernsehdebatte am Mittwoch werde er 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche für den Sieg am 4. November kämpfen.

Zusammen mit seiner Kandidatin für die Vizepräsidentschaft Sarah Palin tritt McCain am Montag in Virginia auf. Dieser bisher als Hochburg der Republikaner geltende Staat ist mittlerweile zwischen beiden Lagern heftig umkämpft.

Der demokratische Vizepräsidentschaftskandidat Joe Biden warf McCain unterdessen vor, sich in der Finanzkrise sprunghaft und unberechenbar zu verhalten. In der von Arbeitern geprägten Kleinstadt Scranton in Pennsylvania sagte Biden am Sonntag mit Blick auf die Vietnamkriegserfahrung des politischen Gegners: "Wir brauchen mehr als einen tapferen Soldaten, wir brauchen einen klugen Führer." (APA)

Siehe auch

Palin unter Verdacht des Amtsmissbrauchs